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Vegetarisch grillen: Fleischlos glücklich

Vegetarisch grillen: Fleischlos glücklich

Die Zeiten, in denen auf dem Grill lediglich Fleisch und Würstchen brieten, sind lange vorbei. Pikant gewürzte Gemüsespieße, in Kräuterbutter gehüllte Maiskolben und aromatischer Fetakäse bringen Abwechslung auf den Tisch und Farbe auf den Teller. Mit feinen Marinaden, fruchtigen Chutneys und cremigen Dips lassen sich völlig neue Geschmackskombinationen kreieren – und am Ende bestimmt auch eingefleischte Gemüseskeptiker überzeugen.

Vegetarisch grillen? Für viele Fleischfans ist das nahezu unvorstellbar – und doch lassen sich aus Gemüse und Obst köstliche Kreationen zaubern, die Würstchen, Rippchen und Steak in nichts nachstehen. Wir präsentieren Techniken und Ideen, die Gemüse, Tofu und Co. zum begehrtesten Grillgut des Abends machen.

Marinaden: Die Grundlage gelungener Grillspezialitäten

Voraussetzung für gelungenes gegrilltes Gemüse: Die Marinade stimmt – ein Stück Fleisch wird schließlich auch erst durch die richtigen Gewürze zum Hochgenuss. Dabei lohnt es sich, der Fantasie freien Lauf zu lassen und mit verschiedenen Aromen zu experimentieren: Rosmarin, Oregano und Basilikum verleihen Gemüsespießen und Fetakäse eine mediterrane Note, während Curry, Kurkuma und Chili uns auf eine geschmackliche Reise in den Orient entführen.

Rezeptvorschlag:

Um Gemüse und Tofu eine würzige Note zu verleihen, 1 EL Sojasauce, 2 gehackte Knoblauchzehen, 60 ml Gemüsebrühe, 1 EL Weißweinessig, 1-2 EL Zitronensaft, 3 TL getrockneten Thymian und 1 EL Olivenöl in einer Schüssel verrühren, mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und das Grillgut darin 30-60 Minuten marinieren. Wer mag, fügt noch einen Spritzer Honig hinzu oder tauscht Gewürze aus – nicht selten entstehen die besten Rezepte aus kleinen Veränderungen.

Grillgemüse: Schonend Garen im Päckchen

Damit nichts anbrennt und sich die Aromen bestmöglich entfalten können, sollte Gemüse vor dem Grillen in Alufolie eingeschlagen werden. Die köstliche Marinade geht so nicht verloren, sondern kann ihre Aromen auch während des Grillens noch weiter entfalten. Ein Maiskolben, bestrichen mit etwas Butter, Knoblauch, Salz und Pfeffer beispielsweise, schmort im eigenen Saft und kann die würzige Marinade besonders gut aufnehmen. Das Ergebnis sind saftige Köstlichkeiten voller Geschmack und Würze.

Auch für Kartoffeln, Baguette mit selbstgemachter Kräuterbutter und
eingelegtem Feta- und Halloumikäse empfiehlt sich diese schonende
Methode des Garens.

Tofu: Der heimliche Held auf dem Grill

Gummiartig, fad, langweilig: Das sind die Eigenschaften, die vielen von uns beim Gedanken an Tofu sofort in den Kopf schießen – dabei schmeckt er viel besser, als sein Ruf vermuten lässt. Ja, das Sojaprodukt ist ziemlich geschmacksneutral. Aber genau das macht die vegetarische und vegane Küche doch so spannend: Mit etwas Kreativität, Experimentierfreude und tollen Gewürzen lassen sich delikate Alternativen zu Fleisch und Fisch entwickeln.

So erweist sich auch Tofu als besonders wandlungsfähig. Raffiniert mariniert entsteht aus Olivenöl, Honig, Zitronenabrieb, Knoblauch und Ingwer beim Grillen eine köstliche Kruste. Eine Mischung aus Paprika, Chili, Zimt und Rohrzucker wiederum verleiht Tofu eine süße Schärfe.

Rezeptvorschlag:

Ähnlich wie Fisch und Hähnchen harmoniert Tofu wunderbar mit leichten, fruchtigen Aromen, die jeden Bissen wie ein Stück Urlaub am Mittelmeer schmecken lassen. Dazu den Saft einer halben Zitrone, 1 TL Zitronenabrieb, 1 EL Honig, 2 EL Olivenöl, 1 gehackte Knoblauchzehe und ¼ TL gemahlenen Ingwer in einer Schüssel verrühren. 250 Gramm Tofu in 1 cm dicke Scheiben schneiden und etwa eine Stunde lang in der Marinade ziehen lassen. Anschließend in einer gefetteten Aluschale oder einer mit Öl bestrichener Aluminiumfolie auf den Grill legen und einmal wenden – je nach Hitze sollte er nach 8-10 Minuten gar sein.

Tofu enthält viel Wasser und wenig Fett, wodurch er beim Grillen
leicht am Rost kleben bleibt. Ein Profi-Tipp: Den Tofu einige
Stunden vorher in einem sauberen Küchentuch auspressen,
anschließend marinieren und dann im Alu-Päckchen grillen – so wird
er besonders aromatisch.

Salate, Dips und Chutneys: Mehr als nur Beilagen

Die schönste Nebensache des Grillens ist die große Auswahl an Dips, Soßen und Salaten, die zu Fleisch und Fisch ebenso hervorragend schmecken, wie zu Gemüse und Tofu. Klassische Blattsalate mit fruchtigen Dressings und feinen Kräutern der Provence, orientalischer Couscous mit Koriander und cremigem Hummus oder italienischer Nudelsalat mit Tomaten, Basilikum und Mozzarella: Die Beilagen sind mindestens so wichtig wie das Grillgut selbst. Oft als würzige Begleitung unterschätzt: Chutneys. In der orientalischen Küche essentiell, bringen sie auch auf den heimischen Teller eine exotische Note.

Rezeptvorschlag:

Dieses fruchtige Chutney passt hervorragend zu Kartoffeln, Tofu und Grillkäse: 12 Silberzwiebeln (aus dem Glas), 80 g getrocknete Physalis, 225 ml Gemüsebrühe, eine Prise Piment (gemahlen oder gemörsert) und 1 EL Rohrohrzucker in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und für eine halbe Stunde bei reduzierter Hitze köcheln lassen. Anschließend grob mit dem Stabmixer pürieren, sodass einige Fruchtstücke erhalten bleiben.

Gegrilltes Obst: Das Beste zum Schluss

Auf dem Rost lassen sich nicht nur herzhafte Speisen, sondern auch süße Desserts zubereiten – und zwar mit wenig Aufwand und großem Effekt. Pfirsichhälften mit Vanille, aufgeschnittene Bananen mit Zimt, saftige Ananas, marinierte Erdbeeren oder bunte Frucht-Spieße? Hier ist alles erlaubt, was die Obstabteilung oder der Marktstand zu bieten haben.

Wer es besonders raffiniert mag, kann sich auch an die Kombination von herzhaft und süß wagen: Wie wäre es zum Beispiel mit gegrillter Wassermelone zu warmem Feta oder karamellisierten Zitronen zu würzigem Tofu? Spätestens bei solch süßen Kreationen werden sich Fleischesser und Vegetarier mit Sicherheit einig.

Rezeptvorschlag:

Gegrillte Zitronen? Schmecken mindestens so spannend, wie sie sich anhören. Dafür einfach einige Früchte halbieren, die Schnittseiten mit Zucker einreiben und sie mit der flachen Seite auf den Grill legen. Sobald sich eine feine Karamellschicht bildet – das dauert nur wenige Minuten – sofort vom Rost nehmen, kurz abkühlen lassen und die saftig-süßen Zitronen über dem Grillgut auspressen. Einfach köstlich!