Grillaktion¹: Spare -15% mit dem Code "BBQ15" auf unser Grillsortiment 
Silvester-Klassiker Fondue: Vier köstliche Varianten

Silvester-Klassiker Fondue: Vier köstliche Varianten

Ob mit Fleisch, Gemüse oder Fisch, exotischen Chutneys oder feurigen Dips: Fondue ist ein beliebter Klassiker für den Silvesterabend. Auch der Gastgeber muss bei diesem Essen nicht den ganzen Abend in der Küche verbringen, sondern hat Zeit für gesellige Gespräche mit den Gästen. Wir zeigen abwechslungsreiche Alternativen zu Fondue mit Brühe oder Käse, die einen köstlich ins neue Jahr bringen.

Wer hat’s erfunden?

Hierzulande wird Fondue überwiegend klassisch als Fettfondue mit Fleisch verstanden. Ursprünglich handelte es sich allerdings um ein Gericht aus geschmolzenem Käse, der auf Brot gestrichen wurde. Es stammt aus den Westalpen – also der französischsprachigen Schweiz, Savoyen und dem Piemont. Im Laufe der Zeit haben allerdings nicht nur die Europäer, sondern auch die Asiaten mit ihrem Brühfondue einige Varianten dieses Gerichtes geprägt, bei denen Fleisch, Fisch und Gemüse in eine würzige Brühe eingetaucht werden.

Der Begriff „Fondue“ leitet sich vom französischen „fondre“ ab und
bedeutet übersetzt „schmelzen“ oder „zergehen lassen“.

Welcher Topf eignet sich für welches Fondue?

Unerlässlich für alle Fondues: ein Fonduetopf. Doch nicht jeder Topf eignet sich auch für jede Fonduevariation. Im Wesentlichen werden drei verschiedene Topfarten unterschieden:


  • Fonduetöpfe aus Gusseisen oder Edelstahl leiten die Hitze besonders gut weiter und werden für Fleisch- und Brühfondues eingesetzt.

  • Für Käsefondue eignet sich ein sogenanntes Caquelon. Das ist ein dickwandiger Keramiktopf mit Henkel, der den Käse langsam schmelzen lässt.

  • Die süße Variante, das Schokoladenfondue, lässt sich am besten in einer herkömmlichen Keramikschale zubereiten.

Neben dem Topf gehören schmale lange Gabeln zum Fondue-Equipment. Außerdem wird zusätzlich ein Rechaud benötigt, ein Wärmegerät, um die Temperatur der Flüssigkeit konstant zu halten.

Fleischfondue in Öl oder Brühe

Beim klassischen Fleischfondue kann das Fleisch entweder in Öl oder in Brühe gegart werden. Filet vom Rind, Schwein oder Lamm sowie Hähnchenfleisch sind für diese Fonduevariante besonders geeignet.

Das Fleisch vor dem Garen mit Salz und Pfeffer würzen. Je nach Geschmack kann es außerdem mit Thymian oder Rosmarin verfeinert werden. Der Gastgeber sollte pro Gast circa 200 Gramm Fleisch einkalkulieren. Dazu passt Gemüse wie kleine Champignons, Paprikaschoten oder auch Salzkartoffeln. Baguette lässt sich entweder in die Brühe tunken oder mit würzigen Dips und Chutneys kombinieren.

Fettfondue, auch „Fondue bourguignonne“ genannt, wird mit Öl
zubereitet. Dafür sollte hocherhitzbares und geschmacksneutrales
Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Kokosfett verwendet
werden. Butter, Margarine und kaltgepresste Öle eignen sich nicht
für ein Fettfondue, da diese sich nicht so hoch erhitzen
lassen.


Chinesisches Fondue

Wer es exotischer mag, überrascht seine Gäste in diesem Jahr mit einem „Fondue Chinoise“ – einer chinesischen Fonduevariante, bei der Brühe zum Einsatz kommt. Hierfür wird ein Fond mit Ingwer, Sherry und Sojasauce zubereitet. Neben Fleisch werden beispielsweise Brokkoli, Shiitake-Pilze, Chinakohl, Austernpilze und Garnelen serviert.

Beschwippstes Fondue mit Rotwein

Auch das Weinfondue kommt immer häufiger auf den Tisch und ist eine geschmackvolle Abwechslung zu den Klassikern. Dafür einfach Weiß- oder Rotwein mit Hühnerbrühe und Gewürzen wie Rosamarin, Nelken, getrockneten Wacholderbeeren und Piment aufkochen, anschließend in den Fonduetopf gießen und heiß halten, sodass der Sud leicht köchelt. Fleisch und Co. werden, wie auch bei den anderen Fonduevarianten, im Topf gegart. Dazu passen kleine Beilagen wie getrocknete Tomaten, Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen oder ein gemischter Salat mit einem Honig-Senf-Dressing.

Schokoladenfondue

Das Schokoladenfondue ist als Nachtisch sehr beliebt. Je nach Geschmack kann Vollmilch- oder Zartbitterschokolade dafür geschmolzen werden. Zum Dippen eignen sich Bananen, Trauben, Ananas oder auch Trockenobst. Für eine außergewöhnliche Note sorgen Chiliflocken oder Ingwer als Zusatz in der Schokolade.