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Das kommt in den USA an Thanksgiving auf den Tisch

Das kommt in den USA an Thanksgiving auf den Tisch

Dieses Fest ist in den USA neben Weihnachten die wichtigste Feierlichkeit des Jahres, die stets am vierten Donnerstag im November stattfindet: Thanksgiving. Die meisten Amerikaner feiern gemeinsam mit ihrer Familie und Freunden. Wir zeigen, was zu diesem Anlass auf den meist opulent gedeckten Tisch kommt.

Warum feiern Amerikaner Thanksgiving?

Jedes Fest hat seinen Ursprung. Zu Thanksgiving gibt es folgende Überlieferung: Die ersten in Amerika gelandeten Einwanderer sollen ihr Festmahl mit den Indianern geteilt haben – als Dank für die vorgefundene Nahrung an Land. Dieses „Erntedankfest“ soll im Jahr 1541 gefeiert worden sein.

Unabhängig von den Überlieferungen steht fest, dass George Washington, der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Thanksgiving am 3. Oktober 1789 einführte. Präsident Abraham Lincoln war es dann, der den letzten Donnerstag im November als jährlichen Erntedankfeiertag festlegte. Seit 1942 wird Thanksgiving daher am vierten Donnerstag im November gefeiert.

Weltberühmter Hauptgang: Der Truthahn

An Thanksgiving wird in den USA nach Herzenslust geschlemmt. Als Hauptmahlzeit für diesen Feiertag weltberühmt ist ein gebratener Truthahn mit Füllung („Stuffing“). Fast 50 Millionen dieser zehn bis fünfzehn Kilogramm schweren Tiere werden an Thanksgiving von den Amerikanern verspeist. Gefüllter Truthahn ist also eine Art Nationalgericht, das bis zu 16 Personen sättigen kann.

Die traditionelle Füllung des Truthahns besteht aus Maisbrot, Zwiebeln, Eiern, Sellerie, Petersilie und Gewürzen. Aber natürlich gibt es zahlreiche weitere Varianten, beispielsweise mit Aprikosen und Speck oder mit Äpfeln und Reis.

Traditionelle Beilagen

Zum beliebten Thanksgiving-Hauptgang werden häufig auch folgende Beilagen serviert: Süßkartoffeln, grünes Gemüse wie Erbsen, Bohnen oder Rosenkohl, Mais und Cranberry- oder Preiselbeersauce. Vorweg gibt es oft eine Maissuppe.

So lange braucht der Truthahn im Ofen


Für die perfekte Garzeit des Truthahnbratens rechnet man mit
einer Stunde pro Kilogramm Fleisch. Das bedeutet, dass man bei
einem Tier mit einem Gewicht von beispielsweise zehn Kilogramm
genügend Zeit einplanen muss. Diese Faustregel gilt übrigens auch
bei den kleineren Gänsen, die hierzulande auf den Tisch kommen.
Währen der ersten Stunde im Ofen sollte der Truthahn im Bräter bei
200 Grad garen, bevor er die restliche Zeit bei etwa 120 Grad auf
einem Rost verbringt.


Kuchen zum Nachtisch

Zum Nachtisch eines Thanksgiving-Essens gibt es in vielen Familien Pumpkin Pie, einen leckeren Kürbiskuchen. Aber auch Cranberry-, Birnen-, Pekannuss-, oder Apfelkuchen sind überaus beliebt. Grundzutaten dafür sind Mehl, Butter, Zucker und die jeweilige Frucht.

Vor dem Festessen wird gebetet

In vielen Familien spricht eine Person bei Tisch ein Dankgebet. Das ist häufig das Familienoberhaupt. Reihum erzählt dann jeder Anwesende, wofür er danken möchte. Auch der US-Präsident bedankt sich in einer Thanksgiving-Ansprache – und zwar bei der Nation für die Unterstützung. Außerdem begnadigt das Staatsoberhaupt zwei Truthähne. Diesen Brauch führte Präsident George Bush Senior während seiner Amtszeit (1989–1993) ein.

Kein Thanksgiving ohne Football

Nach einem verbreiteten Brauch ist es nach dem Essen üblich, das zwei Gäste mit dem kleinen Finger am getrockneten Gabelbein des Truthahns ziehen, bis es auseinanderbricht. Derjenige, dessen Stück größer ist, hat einen Wunsch frei. Heutzutage ist es außerdem Tradition, dass sich alle gemeinsam eines der Thanksgiving-Spiele der National Football League (NFL) anschauen.