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Zitronengras

Zitronengras

Wer gerne asiatisch kocht, für den ist Zitronengras sicher längst ein Begriff. In der deutschen Küche aber zählt das Süßgrasgewächs noch zu den Exoten. Das etwa eineinhalb Meter hoch wachsende, schilfartige Gras duftet nach Zitronen, ist auch unter den Namen Lemongras, Sereh sowie Citronella bekannt und gehört in südostasiatischen Küchen wie Petersilie in unsere.

Aroma & Veredelung von Zitronengras

Trotz des Namens hat Zitronengras mit Zitronen botanisch gesehen nicht viel gemein – das Gras verdankt seinen Namen nur seinem Duft und Aroma. Zitronengras schmeckt kräftig-frisch nach Zitronen, leichtbitter, fein herb und trägt einen Anflug von Rosenduft mit sich. Geschmacksträger ist das im ätherischen Öl enthaltene Citral, welches beim Zerreiben oder Zerkleinern freigesetzt wird.

Verwendung von Zitronengras

Zitronengras kann beim Kochen in frischer, getrockneter, gefriergetrockneter, geschnittener oder gemahlener Form (auch bekannt als „Sereh-Pulver“) verwendet werden – wobei die frische Variante aromatischer ist. Die Stängel können im Ganzen oder in Stücke geschnitten mitgekocht werden. Ein Biss auf Zitronengras ist allerdings unangenehm, denn die Stängel sind recht hart – deshalb sollten sie vor dem Servieren wieder entfernt werden.

Vor ihrem Einsatz im Kochtopf werden die die Wurzelenden abgeschnitten und die Stängel gewaschen. Diese werden anschließend weichgeklopft, denn so lösen sich die ätherischen Öle besser und das Aroma kommt in der Speise hervorragend zur Geltung.

Einzig der weiche Teil des Zitronengrases, der knollenförmig und geschmacklich intensiver ist, kann problemlos mitgegessen werden – am besten feingehackt. Eine andere Variante, um das Zitronengras vor dem Servieren nicht entfernen zu müssen: Die äußeren Blätter der Stiele entfernen, das weiße Fruchtfleisch in ganz feine Ringe schneiden und in das Gericht geben.

Besonders in südostasiatischen Gerichten wie Currys, Suppen oder Salaten kommt Zitronengras vielfach zum Einsatz. Hier harmoniert es sehr gut mit Kokosmilch, Pilzen, Hähnchen und Erdnüssen.

Herkunft & Historie von Zitronengras

In Südostasien sind zahlreiche verschiedene Arten des Zitronengrases bekannt. Als Ursprung wird oft das tropische Asien angegeben.

Besonders zwei Arten des Zitronengrases werden in tropischen Regionen auf der ganzen Welt – unter anderem in Indien, China, Afrika und Südamerika – für den Handel kultiviert: das „Westindische Zitronengras“ und das „Ostindische Zitronengras“. Letzteres wird jedoch weniger für die Küche, sondern vielmehr für die Parfümherstellung angebaut.

Das Zitronengras, welches zu uns nach Deutschland kommt, stammt unter anderem aus Thailand. Hier gibt es übrigens auch einen interessanten Brauch rund um das immergrüne Gewächs: Die hohen Pflanzen sind sehr pflegeleicht und haben keine besonderen Ansprüche an ihre Umgebung. Nur eine Sache treibt ihnen die Fäule in die Wurzeln – und zwar durch Staunässe wenn das Wasser im Boden steht. Basierend auf dieser Eigenschaft, stecken die Thailänder, wenn es langanhaltend regnet, Zitronengrasstängel verkehrt herum in die Erde – angeblich soll das den Regen stoppen.

Flavour-Pairing

Zitronengras harmoniert wunderbar mit Basilikum, Chili, Ingwer, Kaffirlimettenblättern, Kardamom, Knoblauch, Lorbeerblätter, Oregano, Sternanis, Thymian und Wacholderbeeren.

So kommt das Aroma von Zitronengras besonders gut zur Geltung


  • Zitronengras passt hervorragend zu Fleischgerichten, ganz besonders zu Kalbfleisch.

  • In der südostasiatischen Küche wird Zitronengras gern für Saucen und Marinaden verwendet – aber auch für nahezu jede andere Speisezubereitung wie Suppen, Currys, Menüs mit Fisch oder Meeresfrüchten sowie Reis- oder Nudelgerichte.

  • Auch für Kräuterteemischungen, Backwaren und Konfekt kann die exotische Würzpflanze verarbeitet werden.

Food Paring

Matcha-Latte mit einer Prise Zitronengras- und Kardamom-Pulver verfeinern. Ergänzt perfekt das herbe Grüntee-Aroma um frische, zitronige Noten.