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Was ist der Unterschied zwischen Pastinake und Petersilienwurzel?

Was ist der Unterschied zwischen Pastinake und Petersilienwurzel?

Ist das jetzt eine Pastinake oder doch eine Petersilienwurzel? Optisch lassen sich die klassischen Herbst- und Wintergemüsesorten tatsächlich schwer auseinanderhalten. Doch spätestens im Geschmack sind sie unverwechselbar.

Optik: Die Form macht den Unterschied

Auf dem Gemüsemarkt kann man angesichts der würzigen Rüben schon mal ins Grübeln kommen, denn optisch sind sich Pastinake und Petersilienwurzel durch ihre Farbe und Größe verwirrend ähnlich. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt bereits in der Form erste Unterschiede. Pastinaken haben ein deutlich dickeres Kopfteil und ihr Blattansatz ist eingesunken. Bei der Petersilienwurzel ist dieser dagegen nach oben gewölbt.

Geruch und Geschmack: Von Petersilien und Möhren

Wenn der Optikcheck nicht reicht, hilft vielleicht ein Schnuppertest weiter. Beim Geruch der Wurzelgemüsesorten sind Unterschiede schon deutlicher zu erkennen. Spätestens beim Geschmack offenbaren sich dann die verschiedenen Aromen. Während die Petersilienwurzel – wenig überraschend – intensiv nach Petersilie duftet und schmeckt, verrät das würzige und nussige Aroma der Pastinake seine Verwandtschaft zur Möhre.

Pastinake ist eine typische Zutat für Babynahrung. Kein Wunder: Durch seinen natürlich hohen Zuckergehalt schmeckt das Gemüse angenehm süß. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Eisen und Carotinoide sind ein weiterer Pluspunkt.

Verwendung: Pastinakenpommes und Petersilienwurzelsuppe

Prinzipiell werden beide Wurzeln in der Küche ähnlich verwendet. Als urdeutsches Gemüse findet sich die Pastinake oft in traditionellen deftigen Speisen wieder. Doch seit ein paar Jahren feiert die Knolle ein kulinarisches Comeback und bringt mit ihrem feinen Geschmack so manchen kreativen Sternekoch zum Jubeln. Egal ob im knackigen Salat, als knusprige Pommes oder sogar im Kuchen – ähnlich wie die Kartoffel ist die Pastinake auf verschiedenste Weise einsetzbar.

Das würzige Aroma der Petersilienwurzel macht sich vor allem in Suppen und Eintöpfen sehr gut, passt aber auch ideal zu Fisch oder Fleisch. Beide Wurzeln schmecken gebraten oder gekocht genauso gut wie die Rohkostvariante.

Probiere die Pastinake ruhig mal roh! Das Gemüse eignet sich nämlich wunderbar als Rohkost in Salaten oder Smoothies. Um eine unschöne dunkle Verfärbung der Wurzel zu verhindern, kann sie einfach mit etwas Zitronensaft beträufelt werden.