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Traditionelle Gerichte: Himmel un Äd

Traditionelle Gerichte: Himmel un Äd

Himmel un Äd – Himmel und Erde – ist eine rheinische Spezialität aus Äpfeln, Kartoffeln und Blut- oder Leberwurst. Früher galt das Gericht als Arme-Leute-Essen, heute ist es ein Klassiker, das sich vor allem in rheinischen Brauhäusern großer Beliebtheit erfreut. Doch auch außerhalb vom Rheinland ist das Gericht in unterschiedlichen Varianten bekannt. Wir erklären, was Himmel un Äd ist, wo es herkommt und wie es gegessen wird.

  1. Was ist Himmel un Äd?
  2. Woher kommt Himmel un Äd?
  3. Wie wird Himmel un Äd gegessen?

Was ist Himmel un Äd?

Auf Hochdeutsch bedeutet „Himmel und Äd“ Himmel und Erde – aber keine Sorge, es handelt sich dabei nicht um ein Rezept von biblischen Ausmaßen. Grund für den Namen sind die Hauptzutaten: Kartoffeln, die in der Erde wachsen, und Äpfel, die mit etwas Fantasie aus dem Himmel gepflückt werden. Zusätzlich kommen üblicherweise noch Zwiebeln und Speck hinzu. Serviert wird das Ganze traditionell noch mit einer Blut- („Flönz“) oder Leberwurst.

Woher kommt Himmel un Äd?

Eine absolut verlässliche Quelle für den Ursprung von Himmel un Äd gibt es nicht. Mittlerweile ist das Gericht recht verbreitet: in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, im Elsass, in Baden-Württemberg, Sachsen, Bayern und natürlich im Rheinland.

Auch die Entstehungsgeschichte der Speise liegt im Dunkeln. Einer Legende nach ist das Traditionsessen aus purer Faulheit entstanden. Ein paar Bauern sollen einfach keine Lust gehabt haben, die reifen, auf das Feld gefallenen Äpfel von den geernteten Kartoffeln zu trennen. Ob das wahr ist? Sicher scheint nur zu sein, dass das Gericht irgendwann im Laufe des 18. Jahrhunderts entstanden ist.

Wie wird Himmel un Äd gegessen?

Himmel un Äd ist eines der wenigen traditionellen deutschen Gerichte, die man im ganzen Land kennt und isst. Daraus folgt auch, dass eine Vielzahl an unterschiedlichen Himmel un Äd-Varianten existiert. Mal kocht man Kartoffeln und Äpfel zusammen, mal nicht. Mal werden die Kartoffeln zu Brei verarbeitet, mal die Äpfel und manchmal auch beides. Der Kreativität sind bei Himmel un Äd offensichtlich keine Grenzen gesetzt.