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Sellerie: So bereitest du das würzige Gemüse zu

Sellerie: So bereitest du das würzige Gemüse zu

Er ist ein vielverwendetes Suppengewürz, bekannt für sein durchdringendes Aroma und vielseitig einsetzbar: Sellerie. Doch was passt zu Sellerie? Wie bereitet man ihn am besten zu? Und wie kannst du verhindern, dass der Sellerie nicht braun wird? Wir verraten es dir.

Welche Selleriearten gibt es?

Hierzulande erhält man vor allem Knollen- und Stangensellerie. Das Doldenblütlergewächs umfasst jedoch 20 Sorten. Sein würziger Geschmack bereichert die Suppenküche, aber auch Säfte, Salate und Pürees bekommen ein kräftig-herbes Aroma durch Sellerie.

Einkauf und Lagerung von Sellerie

Knollensellerie wird ab Oktober geerntet und ist als klassisches Wurzelgemüse den ganzen Winter über erhältlich. Im Kühlschrank hält er sich bei kühlen fünf Grad – das gilt auch für den Stangensellerie. Vor dem Kochen wird die sehr feste Schale der Knolle großzügig abgeschnitten. Darunter findet sich weißes und saftiges Fruchtfleisch. Die Stangen des Stangenselleries werden vor dem Kochen oder auch für den Einsatz in Rohkostsalaten einzeln von der Staude entfernt und gründlich gewaschen.

Ähnlich dem Rhabarber hat der Stangensellerie feine Fäden, die erst mit dem Messer abgezogen werden müssen. Dann kann der Sellerie zu Rohkostsalaten, Gemüsesticks oder für klare Fleisch- und Gemüsebrühen weiterverarbeitet werden.

Wie kocht man Sellerie?

Für die Familie der Wurzelgemüse gilt: Sie werden so gekocht, dass sie gerade durch sind, aber noch nicht zerfallen. Knollensellerie wird in kaltem Wasser aufgesetzt und bei mittlerer Hitze leicht gekocht. Wichtig für gleichmäßiges Garen ist es, die Scheiben oder Stücke gleich groß zu schneiden. Auch am Salz sollte man nicht sparen, damit das Gemüse seinen Geschmack voll entfalten kann. Um unschönes Verfärben nach dem Kochen zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Sellerie direkt weiterzuverarbeiten. Für Selleriestampf wird der Sellerie erst weichgekocht und dann püriert.

Bei Stangensellerie ist alles essbar, die Blätter würzen vor allem klare Suppen. Bei der Knolle ist alles außer der dicken Schale und den Stielen zum Verzehr geeignet. Auch hier können die Blätter fein gehackt und Suppen beigefügt werden.

Tipp: Sellerieschnitzel

Beliebt bei Kindern und auch bei vielen Vegetariern sind die runden ein bis zwei Zentimeter dicken und vorgegarten Selleriescheiben, die in Paniermehl, mit fein geriebenen Nüssen oder Sesam und Ei paniert und in Öl oder Butterschmalz knusprig angebraten werden. Um das würzige Gemüse mit dem Extra an Geschmack aufzupeppen, kann der Panade etwas edelsüßes Paprikapulver beigefügt werden.

Der Knollensellerie wird nach dem Schneiden schnell braun. Ein Tipp, um die Oxidation zu stoppen: Zitronensaft oder hellen Essig hinzufügen. So bleibt das Fruchtfleisch schön weiß. Wird der Sellerie direkt weiterverarbeitet bzw. gekocht, kann das gesalzene Kochwasser mit einem Spritzer Zitronensaft angereichert werden.

Was passt zu Sellerie?

Wie wäre es mit einem Sellerie-Apfel-Salat? Hierfür werden Knollensellerie und Äpfel grob geraspelt und mit Limettensaft und gehackten Walnüssen vermischt. Das Dressing ist eine Sauce aus Naturjoghurt, Schmand oder etwas Mayonnaise, die mit ein wenig Apfelessig, Salz und frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer abgeschmeckt wird. Den süß-würzigen Salat noch etwas ziehen lassen – und fertig ist ein tolles Gericht, das auch Kindern schmeckt!

Die reichlich vorhandenen ätherischen Öle sorgen für den herben Geschmack des Sellerie. Gewürze wie Muskat (in einem Püree oder Gratin mit Kartoffeln), Cayenne-Pfeffer oder Petersilie sind tolle Geschmackskombinationen für das Gemüse.