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Mexikanisch essen: Tipps und Wissenswertes

Mexikanisch essen: Tipps und Wissenswertes

Die Kochkunst Mexikos ist rund 3.500 Jahre alt. Viele der charakteristischen Zutaten stammen auch ursprünglich aus Mexiko – darunter Mais, Tomaten, Avocados, Bohnen und natürlich Chillies. Mit der spanischen Eroberung fanden weitere Zutaten, vor allem Fleisch und Käse, in der mexikanischen Küche Verwendung. Schweinefleisch, Rindfleisch und Hühnchen sind seither eine wesentliche Zutat vieler Rezepte. Allerdings hat das kulinarische Mexiko auch einen amerikanischen Einschlag, wie du an der Bezeichnung „Tex-Mex-Food“ erkennst. Das „Tex“ bezieht sich dabei auf Texas, das bis 1845 zu Mexiko gehörte.

Der kulinarische Tag in Mexiko

In der mexikanischen Küche stellt das Mittagessen die wichtigste Mahlzeit dar. Die entsprechenden Gerichte werden allerdings erst am frühen Nachmittag (zwischen zwei und drei Uhr) serviert. Die Mittagspausen dauern verhältnismäßig lang, da sich viele Menschen in Mexiko gerne Zeit für den Genuss nehmen. Was hierzulande der Brotkorb ist, sind in Mexiko die Tortillas, die warm zu fast allen Gerichten serviert werden.

Der mexikanische Start in den Tag: El desayuno (Frühstück)

Das mexikanische Frühstück darf gerne deftig und reichhaltig ausfallen. Dazu gehören Obst in Form von frischen Früchten und Saft, Eierspeisen, Bohnen mit Chilisauce, Käse und warme Tortillas. Das Finale bilden süßes Gebäck, Kaffee und Kakao. Letzterer ist in Mexiko heimisch, genauso wie die ersten Rezepte für Schokolade.

Der leckere Höhepunkt des Tages: La comida (Mittagessen)

Ein klassisches Mittagsmenü in der Küche Mexikos beginnt mit einer Suppe, gefolgt von einem Reisgericht. Das Hauptgericht besteht wahlweise aus Fleisch oder Fisch mit Gemüse, Bohnen und Salat. Immer mit dabei: Tortillas und Chilisauce. Viele Gerichte, zum Beispiel Enchiladas, werden zudem mit Käse überbacken.
Den Abschluss bilden Obst oder ein anderes Dessert. Denn auch bei der Nachspeise kennt die mexikanische Küche diverse Rezepte – wie etwa den Quesillo (Flan) oder auch die lecker gezuckerten Churros. Danach folgt gerne eine kleine Verdauungssiesta.

Am Abend etwas Leichtes: La cena (Abendessen)

Zum Ende des Tages sieht die mexikanische Küche in der Regel nur noch eine Kleinigkeit vor: ein Snack, die Reste des reichhaltigen Mittagessens, etwas Salat oder Obst.

Snacken zwischendurch: Botanas (Appetithäppchen)

Für die Zeit zwischen den Mahlzeiten gibt es in Mexiko eine reichhaltige Auswahl an Snack-Rezepten, etwa für Tacos, Quesadillas oder Tostadas. Vieles davon wird als Fingerfood gegessen.

Für jeden die richtige Schärfe

El Fuego de Mexico! Bei mexikanischem Essen spielen feurig-scharfe Chillies eine große Rolle. Umso mehr lohnt es sich, in der Küche selbst aktiv zu werden – denn so kannst du deinen idealen Schärfegrad ganz nach Wunsch selbst bestimmen. Ist ein Gericht dann doch mal zu scharf geworden, hilft Sauerrahm oder Joghurt als Dip oder Topping. Das sieht appetitlich aus, schmeckt frisch und wirkt der Schärfe in deinem Gericht entgegen.

Guacamole: Augen auf beim Avocadokauf

Guacamole ist ein leckerer und milder Dip aus Avocados, der in der mexikanischen Küche zu vielen Gerichten gereicht wird. Entscheidend für die perfekte Guacamole ist die Qualität der verwendeten Avocados: Die leckere Guacamole-Zutat darf weder zu hart, noch zu weich sein. Du erkennst den perfekten Reifegrad, wenn die Avocado an der Stielseite auf Fingerdruck leicht nachgibt.

Den Geschmack von Mexiko vegetarisch genießen? Kein Problem!

Traditionell kommen Hackfleisch und Geflügel als Zutat in vielen mexikanischen Rezepten vor. Daher vermuten viele, dass die Küche Mexikos vor allem Gerichte für leidenschaftliche Fleischesser zu bieten hat. Zum Glück ist das ein Irrglaube: So lassen sich Chili con Carne sowie Füllungen für Tacos, Enchiladas und mehr auch ganz einfach ohne Fleisch zubereiten. Verwende dafür einfach mehr Bohnen und anderes Gemüse oder einen vegetarischen Fleischersatz.