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Sushi-Rezepte – Japanische Köstlichkeiten einfach selbst zubereiten

Sushi selber machen ist einfacher, als du denkst – und das Ergebnis schmeckt mindestens so gut wie im Restaurant. Ob klassisches Maki mit Lachs und Nori, zartes Nigiri oder knuspriges Tempura: Mit den richtigen Sushi-Rezepten, frischen Zutaten und den passenden Gewürzen zauberst du zu Hause ein japanisches Geschmackserlebnis auf den Tisch. Entdecke bei der Fuchs Gruppe die beliebtesten Sushi-Arten und finde das perfekte Rezept für deinen nächsten Sushi-Abend.

Welche Sushi-Arten gibt es?

Die japanische Küche kennt zahlreiche Sushi-Varianten, die sich in Form, Füllung und Zubereitung unterscheiden. Hier findest du beliebte Rezepte für Sushi in sechs Varianten – von puristischem Nigiri über klassisches Maki bis hin zu Ura-Maki, Temaki, Tempura und Sashimi.

Als Basis für die meisten Sushi-Varianten dient gut gewürzter Sushi-Reis (Reisessig, Zucker und Salz). Nori-Algenblätter benötigst du vor allem für gerollte Sushi-Arten wie Maki, Ura-Maki und Temaki – bei Nigiri sind sie optional, und Sashimi wird ohne Reis serviert.

Nigiri – das puristische Sushi für Einsteiger

Nigiri besteht aus einem handgeformten Reisbällchen, auf das eine dünne Scheibe frischer Fisch – häufig Lachs oder Thunfisch – gelegt wird. Diese Sushi-Art zählt zu den klassischsten und einflussreichsten Sushi-Formen (Edo-Stil) und bringt den Geschmack des Fischs besonders pur zur Geltung.

Zutaten:

Zubereitung: Feuchte deine Hände leicht an, forme etwa 20 g Sushi-Reis zu einem ovalen Bällchen und streiche eine kleine Menge Wasabi auf die Oberseite. Lege eine dünne Scheibe Fisch (ca. 10 g) darauf und drücke alles sanft zusammen. 

Schwierigkeitsgrad: Leicht – idealer Einstieg, wenn du Sushi selber machen willst. 

Maki – der Klassiker unter den Sushi-Rezepten 

Maki zählt zu den wohl bekanntesten Sushi-Arten weltweit. Der Reis und die Füllung werden in ein Nori-Algenblatt eingerollt und anschließend in mundgerechte Stücke geschnitten. Maki-Sushi bietet unzählige Variationsmöglichkeiten bei der Füllung – von Lachs über Avocado bis hin zu Gurke. 

Zutaten: 

  • Nori-Algenblätter 
  • Sushi-Reis (gewürzt mit Reisessig, Zucker und Salz) 
  • Füllung nach Wahl: Lachs, Avocado, Gurke, Frischkäse 
  • Bambusmatte zum Rollen 

Zubereitung: Lege ein Nori-Algenblatt auf die Bambusmatte, verteile eine dünne Schicht Sushi-Reis darauf und lasse am oberen Rand etwa 2 cm frei. Platziere die Füllung in einer Linie auf dem unteren Drittel. Rolle das Ganze mit der Bambusmatte fest zusammen und schneide die Rolle mit einem scharfen, feuchten Messer in 6–8 Stücke.

Schwierigkeitsgrad: Mittel – mit ein wenig Übung gelingt die perfekte Rolle schnell.

Ura-Maki – die Inside-out-Rolle mit Reis außen 

Ura-Maki ist die umgekehrte Variante des klassischen Maki: Hier befindet sich der Sushi-Reis außen und das Nori-Algenblatt umschließt die Füllung im Inneren. Häufig wird die Außenseite mit Sesam oder Fischrogen bestreut. Die bekannte California Roll ist ein typisches Ura-Maki-Rezept. 

Zutaten: 

  • Nori-Algenblätter 
  • Sushi-Reis (gewürzt mit Reisessig, Zucker und Salz) 
  • Füllung: z. B. Surimi, Avocado, Gurke 
  • Sesam oder Fischrogen für die Außenseite 
  • Frischhaltefolie und Bambusmatte 

Zubereitung: Bedecke die Bambusmatte mit Frischhaltefolie. Verteile den Sushi-Reis auf dem Nori-Blatt und drehe es um, sodass der Reis nach unten zeigt. Lege die Füllung auf das Nori und rolle alles fest ein. Bestreue die fertige Rolle mit Sesam und schneide sie in Stücke. 

Schwierigkeitsgrad: Mittel bis anspruchsvoll – das Wenden erfordert etwas Geschick. 

Temaki – die handgerollte Sushi-Tüte 

Temaki sind kegelförmige Sushi-Rollen, die komplett von Hand geformt werden – ganz ohne Bambusmatte. Temaki gehören zu den unkompliziertesten Rezepten: Sushi als Handrolle eignet sich besonders gut für gesellige Sushi-Abende, bei denen jeder seine Temaki selbst befüllt. 

Zutaten: 

  • Halbe Nori-Algenblätter 
  • Sushi-Reis (gewürzt mit Reisessig, Zucker und Salz) 
  • Füllung: Lachs, Thunfisch, Avocado, Gurke, Frischkäse 
  • Wasabi und Sojasoße 

Zubereitung: Halte ein halbes Nori-Blatt in der Hand, verteile einen Esslöffel Sushi-Reis auf der linken Hälfte und belege ihn mit der gewünschten Füllung. Rolle das Blatt von links unten nach rechts oben zu einer Tüte und klebe die Spitze mit einem Reiskorn fest. 

Schwierigkeitsgrad: Leicht – die einfachste Art, Sushi selber zu machen. 

Tempura-Sushi – knusprig frittierte Sushi-Rollen 

Tempura und Sushi sind in Japan traditionell eher getrennte Gerichte – frittierte Sushi-Rollen sind deshalb vor allem eine moderne (Restaurant-/Fusion-)Variante. Dabei kommt entweder eine Tempura-Füllung (z. B. knusprige Garnele) in die Rolle oder eine fertig gerollte Maki- bzw. Ura-Maki-Rolle wird kurz in einen leichten Tempura-Teig getaucht und goldbraun frittiert. Das Ergebnis ist eine knusprige Hülle mit zartem Kern – ideal für alle, die Sushi gerne warm und crunchy mögen. 

Zutaten: 

  • Fertig gerollte Maki- oder Ura-Maki-Rollen 
  • Tempura-Mehl (alternativ: Weizenmehl, optional etwas Stärke, eiskaltes Wasser) 
  • Pflanzenöl zum Frittieren 
  • Sojasoße und Wasabi zum Dippen

Zubereitung: Rühre den Tempura-Teig aus Tempura-Mehl und eiskaltem Wasser an – er sollte noch leicht klumpig sein. Tauche die Sushi-Rolle oder einzelne Garnelen in den Teig und frittiere sie bei 170–180 °C für etwa 2–3 Minuten, bis sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Schwierigkeitsgrad: Mittel – die richtige Öltemperatur ist entscheidend für das Ergebnis. 

Sashimi – purer Fischgenuss ohne Reis 

Streng genommen ist Sashimi kein Sushi, da es ohne Reis serviert wird. Sashimi ist aber eine beliebte Ergänzung zu Sushi – besonders, wenn du hochwertigen Fisch pur genießen möchtest. Es besteht aus hauchdünn geschnittenem rohem Fisch – häufig Lachs, Thunfisch oder Jakobsmuschel – und lebt von der Qualität und Frische der Zutaten. 

Wichtig: Verwende für den rohen Verzehr nur ausdrücklich geeignete Ware, halte die Kühlkette ein und achte auf sauberes Arbeiten in der Küche. 

Zutaten: 

  • Lachs oder Thunfisch, für den Rohverzehr geeignet (ca. 80–100 g pro Person) 
  • Sojasoße 
  • Wasabi 
  • Eingelegter Ingwer (Gari) 
  • Optional: Rettich, Shiso-Blätter als Garnitur 

Zubereitung: Schneide den Fisch mit einem sehr scharfen Messer in gleichmäßige Scheiben von etwa 5 mm Dicke. Ziehe das Messer in einer fließenden Bewegung durch den Fisch, ohne zu sägen. Richte die Scheiben dekorativ auf einem Teller an und serviere sie mit Sojasoße, Wasabi und eingelegtem Ingwer. 

Schwierigkeitsgrad: Leicht in der Zubereitung – die Herausforderung liegt in der Qualität des Fischs. 

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