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Ossobuco geschmorte Kalbsbeinscheibe mit Markknochen in dunkler Sauce, bestreut mit Gremolata, daneben goldgelbes Risotto
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Zutaten

Zutaten

4 Kalbsbeinscheiben mit Markknochen
60 g Weizenmehl Type 405
40 g Butter
3 Esslöffel Olivenöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Karotte, fein gewürfelt
1 Stange(n) Staudensellerie, fein gewürfelt
3 Zehe(n) Knoblauchzehen, 2 gehackt, 1 für die Gremolata
250 ml trockener Weißwein
400 g stückige Tomaten
400 ml Kalbs- oder Rinderfond
1 Teelöffel Fuchs Thymian gerebelt
1 Bündel glatte Petersilie für die Gremolata
Küchengarn
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Zubereitung vom Ossobuco

Beinscheiben vorbereiten

Schneide den äußeren Fettrand jeder Scheibe an drei bis vier Stellen etwa einen Zentimeter tief ein. Beim Schmoren zieht sich die Sehne zusammen und würde die Scheibe sonst wölben und aufreißen.

Binde jede Scheibe mit Küchengarn ringsum zusammen und würze sie mit dem Fuchs Meersalz fein und dem schwarzen Pfeffer. Wende sie anschließend im Mehl und klopfe den Überschuss ab.

Kräftig anbraten

Erhitze Olivenöl und die Hälfte der Butter in einem breiten Schmortopf und brate die Scheiben bei hoher Hitze drei bis vier Minuten je Seite kräftig an, bis sie dunkelbraun sind.

Brate höchstens zwei Scheiben gleichzeitig. Liegt zu viel im Topf, sinkt die Temperatur und das Fleisch kocht statt zu bräunen. Nimm die Scheiben heraus und stelle sie beiseite.

Soffritto ansetzen

Schmilz die restliche Butter im selben Topf und dünste Zwiebel, Karotte und Sellerie bei mittlerer Hitze acht bis zehn Minuten weich. Dieses Soffritto ist die Grundlage der Sauce und darf ruhig etwas Farbe nehmen.

Gib den gehackten Knoblauch, den Rosmarin und den Fuchs Thymian gerebelt dazu und lass alles eine halbe Minute mitziehen.

Ablöschen und schmoren

Gieße den Weißwein an und kratze den Bratensatz vom Boden. Lass ihn bei hoher Hitze auf die Hälfte einkochen, dann kommen stückige Tomaten, Fond und die Lorbeerblätter dazu.

Setze die Beinscheiben zurück in den Topf, sodass sie zu zwei Dritteln in der Flüssigkeit liegen. Bei geschlossenem Deckel zwei Stunden auf kleinster Flamme schmoren – es darf nur leise blubbern. Alternativ bei 160 °C in den Ofen.

Gremolata und Anrichten

Hacke Petersilie und die letzte Knoblauchzehe sehr fein und mische sie mit der abgeriebenen Zitronenschale. Die Gremolata wird nicht gekocht – ihre Frische ist der Gegenpol zur langen Schmorzeit.

Nimm die Scheiben vorsichtig heraus, entferne das Küchengarn und lass die Sauce bei Bedarf offen einkochen. Serviere das osso bucci mit der Sauce und der Gremolata obenauf, dazu Risotto oder Polenta.

Zusatztipp: ossobuco originalrezept mit Risotto Milanese

Die klassische Beilage ist Risotto alla Milanese. Dafür löst du eine Prise Safran in etwas heißer Brühe auf und rührst sie in den letzten fünf Minuten unter den Reis. Der Safran macht das Risotto goldgelb und ist in Mailand fester Bestandteil des Gerichts.

Das Mark aus dem Knochen wird mitgegessen – mit einem schmalen Löffel herauslösen und aufs Brot oder unter die Sauce rühren. Genau dafür ist Ossobuco benannt.

Meal Prep: Ossobuco schmeckt am zweiten Tag besser. Vollständig auskühlen lassen, im Kühlschrank lagern und langsam wieder erwärmen. Einfrieren funktioniert gut; die Gremolata immer frisch zubereiten.

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