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Bärlauchpesto leuchtend grün im Marmormörser, daneben frische Bärlauchblätter, geröstete Kerne und geriebener Parmigiano
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Zutaten

Zutaten

100 g frischer Bärlauch, nur die Blätter
50 g Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne
60 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
130 ml natives Olivenöl extra, mild
0.5 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
1 Esslöffel Zitronensaft
400 g Spaghetti oder Bandnudeln
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Zubereitung

Bärlauch waschen und trocknen

Wasche die Blätter gründlich in kaltem Wasser und trockne sie sorgfältig in der Salatschleuder oder zwischen zwei Küchentüchern. Jeder Tropfen Restwasser verkürzt die Haltbarkeit deutlich und lässt das Pesto früher kippen.

Kerne rösten

Röste die Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne drei bis vier Minuten, bis sie duften und leicht Farbe nehmen. Bewege die Pfanne dabei ständig.

Lass sie vollständig auf einem kalten Teller abkühlen. Warme Kerne würden den Bärlauch erhitzen und ihn genau dort braun werden lassen, wo er den Kern berührt.

Zerreiben statt zerhäckseln

Gib die abgekühlten Kerne mit dem Fuchs Meersalz fein in den Mörser und zerreibe sie zu einer groben Paste. Das Salz wirkt dabei als Schleifmittel.

Arbeite den Bärlauch portionsweise ein und reibe ihn mit kreisenden Bewegungen an der Mörserwand entlang, statt zu stampfen. Erst wenn eine Portion zerfallen ist, kommt die nächste dazu.

Käse und Öl unterrühren

Rühre den frisch geriebenen Parmigiano mit dem Stößel unter. Ab hier wird nicht mehr gerieben, sonst wird die Masse pappig.

Gieße das Olivenöl in einem dünnen Strahl dazu und rühre durchgehend weiter, bis das pesto bärlauch seidig glänzt. Schmecke mit schwarzem Pfeffer und Zitronensaft ab – die Säure hält die Farbe zusätzlich.

Mit Pasta verbinden

Koche die Nudeln al dente und hebe zwei Kellen Nudelwasser auf. Nimm den Topf vom Herd und lass die Nudeln eine halbe Minute abdampfen – Pesto darf nie auf die heiße Platte.

Rühre zwei bis drei Esslöffel Nudelwasser ins Pesto, bis es sämig fließt, und wende die Nudeln darin. So legt sich die Sauce als Film um jede Nudel.

Zusatztipp: Bärlauchpesto aufbewahren und mischen

Fülle das Pesto in ein sauberes Schraubglas und gieße einen Finger breit Olivenöl darüber, bis die Oberfläche vollständig bedeckt ist. Unter diesem Ölspiegel hält es zwei Wochen im Kühlschrank. Nach jeder Entnahme glattstreichen und neu bedecken.

Außerhalb der Bärlauchsaison funktioniert ein Mischpesto: halb Bärlauch, halb Fuchs Basilikum gerebelt. Für Schärfe passt eine Prise Chiliflocken, für eine mediterrane Richtung ein halber Teelöffel Oregano – besonders wenn das Pesto zu gegrilltem Gemüse statt zu Pasta wandert.

Einfrieren klappt portionsweise im Eiswürfelbehälter, allerdings ohne Käse. Den erst nach dem Auftauen unterrühren, dann bleibt die Konsistenz cremig.


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