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Was braucht man für Raclette? Die komplette Checkliste

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Grundausstattung: Raclettegerät mit Pfännchen, Holzspatel, kleine Schüsseln und ausreichend Platz auf dem Tisch

  • Benötigte Zutaten: Käse, Fleisch oder fleischlose Alternativen, Brot oder Baguette, Beilagen wie Gemüse, Kartoffeln oder Silberzwiebeln, Dips & Soßen

  • Vorbereitung: Zutaten klein schneiden, Kartoffeln vorkochen, Dips bereitstellen und das Gerät 10–15 Minuten vor dem Essen aufheizen

Übersicht: Was braucht man alles für Raclette?

Kategorie

Was wird benötigt

Menge pro Person

Gerät

Raclettegerät mit Pfännchen & Holzspatel

1–2 Pfännchen

Käse

Raclettekäse (natur, pfeffrig oder würzig)

200-250 g

Stärke

Pellkartoffeln, Baguette oder Ciabatta

200 g

Gemüse

Champignons, Paprika, Zucchini, Brokkoli, Mais, Tomate

150 g

Eingelegtes

Silberzwiebeln, Cornichons, Oliven

50 g

Fleisch

Schinkenwürfel, Speck, Salami, dünne Rinderfiletstreifen

120-150 g

Dips & Soßen

Kräuterquark, Tzatziki, Aioli, Chutney, Preiselbeeren

2-3 Sorten

Das passende Gerät für Raclette: Was braucht man?

Ein Raclettegerät mit Pfännchen ist die Grundvoraussetzung für das klassische Tisch-Raclette. Die meisten Geräte bieten 8 Pfännchen – ausreichend für 4–8 Personen. Wichtig: Holzspatel gehören zwingend zum Zubehör, um die Beschichtung der Pfännchen beim Herausnehmen des Essens nicht zu zerkratzen.

Viele Raclettegeräte verfügen zusätzlich über eine Grillplatte auf der Oberseite. Diese eignet sich zum Anbraten von Fleisch, Gemüse oder sogar zum Backen von Flammkuchenteig – ein praktischer Bonus für abwechslungsreiche Raclette-Abende.

Welcher Käse eignet sich am besten für Raclette?

Der richtige Käse entscheidet über das Gelingen des Raclettes: Guter Raclettekäse ist würzig im Geschmack und schmilzt leicht. Der Klassiker ist originaler Schweizer Raclettekäse. Er schmilzt gleichmäßig, entwickelt ein mildes Aroma und ist die traditionelle Wahl.

Bewährte Käsesorten als Alternativen zum Schweizer Raclettekäse:

  • mittelalter Gouda – mild-würzig, schmilzt sehr gut

  • Mozzarella – mild, zieht Fäden, ideal für leichtere Varianten

  • Camembert – cremig-intensiv, passt gut zu Obst (etwa Apfel oder Birne)

  • Tilsiter – kräftig im Geschmack, klassische Alternative

  • Feta – salzig und würzig, gut mit Gemüse kombinierbar, schmilzt aber nicht cremig wie Raclettekäse

Die richtigen Beilagen auswählen: Was braucht man alles für ein Raclette?

Die Beilagenwahl ist beim Raclette besonders wichtig, damit jeder Gast sein Pfännchen individuell befüllen kann. Eine große Auswahl an vorbereiteten Zutaten sorgt für Abwechslung und macht den Abend zum kulinarischen Erlebnis.

Kohlenhydrate als Beilagen:

  • Vorgekochte Pellkartoffeln

  • Baguette oder Ciabatta in Scheiben

  • Flammkuchenteig zur Abwechslung

Gemüse-Beilagen:

  • Champignons, Paprikastreifen, Zucchinischeiben, Brokkoliröschen

  • Maiskörner, Kirschtomaten, Spinat

  • eingelegte Silberzwiebeln, Cornichons, Oliven

Dips und Soßen:

  • Kräuterquark, Sauerrahm, Tzaziki, Aioli

  • Chutneys, Preiselbeeren (besonders gut zu Geflügel und Wild)

Müssen Kartoffeln für Raclette vorgekocht werden?

Ja, Kartoffeln sollten für Raclette vorgekocht werden. Rohe Kartoffeln werden in den kleinen Pfännchen meist nicht gar – die Hitze des Raclettegeräts reicht dafür nicht aus. Koche die Pellkartoffeln daher am besten mit Schale circa 20–25 Minuten in gesalzenem Wasser. Wenn sie sich mit dem Messer leicht einstechen lassen, sind sie gar. Anschließend kannst du sie in einem Topf mit Deckel oder in einer vorgewärmten Schüssel warmhalten.

Hinweis: Festkochende Kartoffeln sind die beste Wahl für Raclette. Sie behalten ihre Form beim Vorkochen und Zerfallen nicht im Pfännchen. Mehligkochende Kartoffeln werden zu weich und matschig.

Das richtige Fleisch: Was braucht man für Raclette?

Fleisch wird beim Raclette am besten auf der Grillplatte gegart. In die Pfännchen gehören eher bereits gegarte Fleischsorten oder sehr dünn geschnittene, schnell garende Stücke.

Beliebte Fleischsorten für Raclette:

  • Schinken (gekocht oder roh) – klassisch und vielseitig

  • Salami und gegarter oder luftgetrockneter Speck – können direkt ins Pfännchen; Bacon sollte auf der Grillplatte gegart werden

  • dünne Rinderfiletstreifen – auf der Grillplatte anbraten

  • Geschnetzeltes vom Geflügel oder Kalb – zart und schnell gar

  • Wiener Würstchen in Scheiben – unkompliziert und beliebt

Meeresfrüchte als Alternative: Garnelen und geeignete Meeresfrüchte können ebenfalls auf der Grillplatte gegart werden; sie sollten vollständig durcherhitzt sein.

Vegetarische und vegane Raclette-Ideen

Raclette eignet sich auch für gemischte Gesellschaften mit vegetarischen oder veganen Gästen – die Pfännchen werden individuell befüllt, sodass jeder sein eigenes Menü zusammenstellt.

Vegetarische Pfännchen-Ideen:

  • Paprika, Zucchini und Champignons mit Raclettekäse überbacken

  • Spinat mit Ei und Käse – ergibt ein cremiges, herzhaftes Pfännchen

  • Tomaten mit Mozzarella und frischem Basilikum

  • Brie mit Birne und Walnüssen – süß-herzhafter Kontrast

Vegane Pfännchen-Ideen:

  • Tofu oder Tempeh auf der Grillplatte anbraten, mit Paprika und Currypulver würzen

  • Gemüsespieße mit Zucchini, Paprika und Champignons auf der Grillplatte

  • Marinierter Tofu mit Sojasoße, Knoblauch und Ingwerpulver

Gut zu wissen: Auf dem Markt sind pflanzliche Schmelzkäse-Alternativen erhältlich, die sich ebenfalls zum Überbacken in den Pfännchen eignen.

Was braucht man für ein Raclette für Gewürze?

Die richtige Würzung macht den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Raclette. Gewürze werden beim Raclette direkt in die Pfännchen gegeben – entweder vor dem Überbacken oder als Tischgewürz zum individuellen Nachwürzen.

Die wichtigsten Grundgewürze für Raclette:

  • Schwarzer Pfeffer – das klassische Raclette-Gewürz. Frisch gemahlen direkt auf den Käse gegeben, verstärkt er das würzige Aroma.

  • Paprikapulver (edelsüß oder geräuchert) – gibt Pfännchen mit Fleisch oder Gemüse eine milde Süße und schöne Farbe. Geräuchertes Paprikapulver bringt zusätzlich eine rauchige Note.

  • Knoblauchpulver – aromatisiert besonders Fleisch- und Gemüse-Pfännchen. Als Alternative: frischer Knoblauch dünn geschnitten direkt ins Pfännchen.

  • Muskatnuss – klassisches Käsegewürz, das den Schmelzkäse im Pfännchen abrundet. Sparsam einsetzen – eine Prise reicht aus.

  • Raclette-GewürzmischungMischungen aus Pfeffer, Paprika, Kräutern und Knoblauch sind die unkomplizierteste Lösung für den Tisch. Alle Gäste können direkt würzen, ohne mehrere Gewürze einzeln dosieren zu müssen.

Wie befüllt man ein Raclette-Pfännchen richtig?

Ein klassisches Pfännchen beim Raclette wird in drei Schichten befüllt:

  1. Basis: 1–2 Scheiben Pellkartoffel oder ein Stück Baguette auf dem Boden des Pfännchens

  2. Füllung: Fleisch, Gemüse oder Meeresfrüchte nach Wahl darauflegen

  3. Käse: 1–2 Scheiben Raclettekäse obenauflegen – er schmilzt beim Überbacken über die gesamte Füllung

Tipps für das perfekte Pfännchen:

  • Pfännchen nicht zu voll beladen – der Käse muss obenauf Platz haben

  • Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden, damit sie gleichmäßig garen

  • Gewürze erst nach dem Überbacken oder direkt vor dem Einlegen hinzufügen

  • Garzeit im Pfännchen: ca. 3–5 Minuten, bis der Käse geschmolzen und leicht goldgelb ist

Einkaufliste für Raclette: Was braucht man alles wirklich?

Wer ein Raclette für 4 Personen plant, kann sich an der folgenden Einkaufsliste orientieren:

  • Raclettekäse: 800 g – 1.000 g

  • Pellkartoffeln: 800 g

  • Fleisch (gesamt): 480 g – 600 g

  • Gemüse (gesamt): 600 g

  • Baguette: 1–2 Stangen

  • Silberzwiebeln & Cornichons: je 200 g

  • Dips & Soßen: 3–4 Sorten à 150 g

  • Gewürze: je nach Belieben, etwa 2–3 Sorten

Hinweis: Die Mengen sind Richtwerte. Bei größerem Hunger oder langen Abenden die Mengen an Käse und Kartoffeln jeweils um 20 % erhöhen – diese Zutaten werden am häufigsten nachgefragt.

Wie bereitet man Raclette richtig vor?

Bei einem Raclette-Abend sollten alle Zutaten vorab klein geschnitten, in Schüsseln angerichtet und griffbereit auf dem Tisch stehen – dann kann sich jeder Gast in Ruhe bedienen.

Schritt-für-Schritt-Vorbereitung:

  1. Kartoffeln kochen: Pellkartoffeln ca. 25 Minuten kochen und warmhalten

  2. Käse schneiden: Raclettekäse in dünne Scheiben schneiden

  3. Gemüse vorbereiten: Waschen, in mundgerechte Stücke schneiden, auf Tellern anrichten

  4. Fleisch portionieren: dünn schneiden oder bereits aufgeschnitten kaufen

  5. Dips anrichten: Kräuterquark, Tzaziki und weitere Soßen in kleine Schüsseln füllen

  6. Brot schneiden: Baguette oder Ciabatta in Scheiben schneiden

  7. Raclettegerät aufheizen: circa 10–15 Minuten vor dem Essen einschalten

Tipp zu den Gewürzen: Pfeffer, Paprika und eine Raclette-Gewürzmischung direkt auf dem Tisch bereitstellen – so kann jeder sein Pfännchen individuell würzen.