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Petersilienwurzel & Pastinake: So erkennst du den Unterschied

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Blattansatz: Bei der Pastinake ist er eingesunken (konkav), bei der Petersilienwurzel nach oben gewölbt (konvex).

  • Geschmack: Die Petersilienwurzel schmeckt intensiv-würzig nach Petersilie, die Pastinake mild und süßlich-nussig.

  • Vitamin C: Die Petersilienwurzel enthält mit ca. 35 mg pro 100 g doppelt so viel Vitamin C wie die Pastinake (ca. 17 mg).

  • Verwendung: Die Pastinake eignet sich ideal für Püree und Babynahrung, die Petersilienwurzel für Suppen, Eintöpfe und Brühen.

Pastinake vs. Petersilienwurzel – ein direkter Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt dir, was Petersilienwurzel und Pastinake voneinander unterscheidet.

Merkmal

Pastinake

Petersilienwurzel

Blattansatz

Eingesunken (konkav)

Gewölbt (konvex)

Form

Dicker, größer, gelblicher

Schlanker, kleiner, weißlicher

Geschmack

Mild, süßlich-nussig

Intensiv, herb-würzig

Aroma

Erinnert an Möhre und Sellerie

Deutliches Petersilienaroma

Zuckergehalt

Hoch (natürlich süß)

Geringer

Vitamin C

Ca. 17 mg / 100 g

Ca. 35 mg / 100 g

Typische Verwendung

Püree, Pommes, Babynahrung, Kuchen-Rezepte

Suppen-Rezepte, Eintopf-Rezepte, Fisch-Rezepte, Fleischgerichte

Rohkost geeignet

Ja (mit Zitronensaft)

Ja

Saison

Herbst bis Frühjahr

Herbst bis Frühjahr

Pastinake und Petersilienwurzel – Unterschied: Wie erkenne ich was?

Das sicherste Erkennungsmerkmal zwischen den beiden Wurzelgemüse-Sorten ist der Blattansatz. Bei der Pastinake ist der Blattansatz nach innen eingesunken (konkav). Bei der Petersilienwurzel – auch Wurzelpetersilie genannt – ist der Blattansatz dagegen nach oben gewölbt (konvex).

Weitere optische Unterschiede auf einen Blick:

  • Form: Die Pastinake ist dicker, größer und oft gelblicher. Die Petersilienwurzel ist schlanker, kleiner und weißlicher.

  • Kopfteil: Die Pastinake hat ein deutlich breiteres Kopfteil als die Petersilienwurzel.

  • Farbe: Beide Gemüsesorten sind cremeweiß bis hellgelb – die Pastinake tendiert etwas stärker ins Gelbliche.

Wie unterscheiden sich Petersilienwurzel und Pastinake im Geschmack?

Petersilienwurzel und Pastinake unterscheiden sich im Geschmack grundlegend – trotz ähnlicher Optik.

  • Petersilienwurzel: Intensiv, herb-würzig mit deutlichem Petersilienaroma. Der Geruch ähnelt stark frischer Petersilie.

  • Pastinake: Mild, süßlich-nussig mit Aromanoten von Möhren und Sellerie. Der natürlich hohe Zuckergehalt macht die Pastinake angenehm süß – ähnlich wie Karotten, aber feiner und nussiger.

Ein einfacher Schnuppertest reicht aus, um Petersilienwurzel und Pastinake sicher zu unterscheiden: Die Petersilienwurzel riecht intensiv nach frischer Petersilie, die Pastinake deutlich milder und süßlicher.

Pastinake oder Petersilienwurzel: Was hat die höheren Nährstoffwerte?

Während die Petersilienwurzel den höheren Vitamin-C-Gehalt aufweist, enthält die Pastinake mehr Zucker, was sie besonders mild und süß im Geschmack macht.

Nachstehend findest du eine kurze Übersicht über die Nährstoffe der beiden Wintergemüse-Sorten.

  • Vitamin C: Die Petersilienwurzel enthält mit ca. 35 mg Vitamin C pro 100 g etwa doppelt so viel wie die Pastinake (ca. 17 mg / 100 g).

  • Zuckergehalt: Die Pastinake hat einen deutlich höheren natürlichen Zuckergehalt, was sie besonders mild und süß im Geschmack macht.

  • Weitere Inhaltsstoffe: Beide Gemüsesorten liefern Eisen, Carotinoide und Ballaststoffe.

Die Pastinake eignet sich aufgrund ihres Geschmacks und ihrer guten Verträglichkeit besonders als Zutat in der Babynahrung.

Wie verwendet man Petersilienwurzel und Pastinake in der Küche?

Sowohl Petersilienwurzel als auch Pastinake lassen sich in der Küche vielseitig einsetzen, haben aber aufgrund ihres unterschiedlichen Geschmacks ihre jeweiligen Stärken.

Pastinake – typische Verwendung:

  • Cremiges Püree oder Suppe

  • Knusprige Ofenpommes oder Röstgemüse

  • Zutat in Babybrei (mild, süß, gut verträglich)

  • Rohkost in Salat-Rezepten oder Smoothie-Rezepten (mit Zitronensaft beträufeln, um Verfärbung zu verhindern)

  • Kuchen oder süße Speisen (ähnlich wie Karotten)

Petersilienwurzel – typische Verwendung:

  • Basis für kräftige Suppen, Eintöpfe und klare Brühen

  • Beilage zu Fisch oder Fleisch

  • Bestandteil von Suppengrün

  • Rohkost als würzige Ergänzung in Salaten

Pastinake und Petersilienwurzel schmecken gebraten, gekocht und roh gleichermaßen gut. Die Pastinake entwickelt jedoch beim Rösten im Ofen durch ihren hohen Zuckergehalt eine besonders aromatische, karamellisierte Note.

Häufige Fragen zu Petersilienwurzel & Pastinake

Kann man Petersilienwurzel und Pastinake gegenseitig ersetzen?

Pastinake und Petersilienwurzel sind in der Küche nicht vollständig austauschbar. Für milde, süße Gerichte wie Püree oder Babynahrung eignet sich die Pastinake besser. Für kräftige, würzige Gerichte wie Suppen oder Eintöpfe ist die Petersilienwurzel die bessere Wahl.

In Rohkost und Röstgemüse können beide Wurzelgemüse-Sorten alternativ verwendet werden.

Welches Wurzelgemüse eignet sich besser für Babybrei – Pastinake oder Petersilienwurzel?

Die Pastinake eignet sich besser für Babybrei als die Petersilienwurzel. Ihr natürlich hoher Zuckergehalt sorgt für einen milden, angenehm süßen Geschmack, den Babys gut annehmen. Zudem liefert die Pastinake wertvolle Nährstoffe wie Vitamin C, Eisen und Carotinoide.

Die Petersilienwurzel ist im Geschmack deutlich intensiver und herb-würziger – das ist für Babys oft zu kräftig.

Pastinake vs. Petersilienwurzel: Welche Wurzel hat mehr Vitamin C?

Die Petersilienwurzel enthält mit ca. 35 mg Vitamin C pro 100 g deutlich mehr als die Pastinake mit ca. 17 mg pro 100 g.

Die Petersilienwurzel liefert damit etwa doppelt so viel Vitamin C und ist als Wintergemüse ein wertvoller Beitrag zur täglichen Vitamin-C-Versorgung.

Was ist der Unterschied zwischen Petersilienwurzel, Pastinake und Wurzelpetersilie?

Wurzelpetersilie ist ein anderer Begriff für Petersilienwurzel – beide Bezeichnungen meinen dasselbe Wurzelgemüse. Die Petersilienwurzel wird auch Wurzelpetersilie genannt, da sie zur Petersilienpflanze gehört und deren würziges Aroma trägt.

Die Pastinake dagegen ist eine eigenständige Gemüsesorte und gehört botanisch zur Familie der Doldenblütler – wie auch die Petersilienwurzel, Möhren und Sellerie.

Wann haben Petersilienwurzel und Pastinake Saison?

Pastinake und Petersilienwurzel haben beide von Herbst bis Frühjahr Saison – typischerweise von Oktober bis März. Beide zählen zu den klassischen Wintergemüse-Sorten und sind in dieser Zeit besonders frisch und aromatisch erhältlich.

Ein leichter Frost verbessert den Geschmack der Pastinake zusätzlich, da die Stärke in Zucker umgewandelt wird.

Wie lagert man Petersilienwurzel und Pastinake richtig?

Petersilienwurzel und Pastinake lassen sich am besten kühl, dunkel und leicht feucht lagern – ideal im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einem kühlen Keller. Dort halten sich beide Wintergemüse-Sorten mehrere Wochen.

Für eine längere Haltbarkeit können Petersilienwurzel und Pastinake blanchiert und eingefroren werden.