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Die richtige Zubereitung von Auberginen

Wie gelingt die richtige Zubereitung von Auberginen?

Die richtige Zubereitung von Auberginen hängt von drei Faktoren ab: der Wahl der Garmethode, der Vorbehandlung und der passenden Würzung. Die folgende Übersicht zeigt die vier bewährten Zubereitungsarten im Vergleich:

Zubereitungsart

Temperatur

Kochzeit

Konsistenz

Geeignet für

Braten in der Pfanne

Hohe Hitze (Stufe 7–8 von 9)

8–12 Minuten

Knusprig außen, weich innen

Vorspeise, Antipasti, Salat

Backen im Ofen

200 °C Ober-/Unterhitze

25–35 Minuten

Cremig-weich

Moussaka, gefüllte Aubergine

Grillen

Mittlere Hitze (ca. 180 °C)

10–15 Minuten

Leicht rauchig, bissfest

Grillbeilage, Auberginencreme

Schmoren

Mittlere Hitze

20–30 Minuten

Sehr weich, soßig

Ratatouille, Eintopf-Rezepte, Curry-Rezepte

Aubergine zubereiten – welche Sorte eignet sich am besten?

Für die meisten Zubereitungsarten eignet sich die klassische dunkelviolette Aubergine am besten. Sie hat ein festes Fruchtfleisch, das beim Braten knusprig wird und beim Backen gleichmäßig cremig. Daneben gibt es weitere Sorten mit unterschiedlichen Stärken:

  • Dunkelviolette Aubergine – der Allrounder für Braten, Grillen und Backen

  • Weiße Aubergine – milderer Geschmack, weniger Bitterstoffe, ideal für Auberginencreme

  • Gestreifte Aubergine (Graffiti) – festeres Fruchtfleisch, besonders gut zum Grillen

  • Mini-Aubergine (Thai) – eignet sich für asiatische Wok-Gerichte und Currys

Aubergine braten – Rezept – wie gelingt es am besten?

Damit dir die Aubergine beim Braten in der Pfanne perfekt gelingt, sind vor allem reichlich Olivenöl und hohe Hitze entscheidend.

  1. Schneide die Eierfrucht dafür in etwa 1 cm dicke Scheiben oder gleichmäßige Würfel.

  2. Nach etwa der Hälfte der Zeit wendest du die Stücke einmal, damit sie rundum schön anrösten.

Die Kochzeit der Aubergine beträgt dabei etwa 8 bis 12 Minuten.

Wichtig beim Braten der Aubergine: Die Pfanne sollte vor dem Einlegen der Auberginenscheiben gut erhitzt sein. Trifft die Aubergine auf starke Hitze, verdampft das Wasser im Fruchtfleisch sofort.

Der entstehende Dampfdruck verhindert, dass das Öl tief eindringt. So nimmt die Aubergine deutlich weniger Fett auf. Pro Portion werden etwa 2 bis 3 Esslöffel Olivenöl benötigt.

Muss man Auberginen vor dem Braten salzen?

Auberginenzüchtungen aus früheren Jahren enthielten deutlich mehr Bitterstoffe – deshalb findest du in älteren Rezepten häufig den Tipp, Auberginen vor der Zubereitung zu salzen. Die heutzutage angebauten Auberginen haben dieses Problem kaum noch.

Hier dient das Salz vor allem dazu, die Konsistenz beim Braten zu verbessern: Das Fruchtfleisch der Aubergine besteht zu über 90 % aus Wasser und saugt ohne Vorbehandlung Fett auf wie ein Schwamm.

Durch 30 Minuten Salzen verliert die Aubergine überschüssiges Wasser und die Fettaufnahme reduziert sich deutlich.

Wie kann im Backofen eine Aubergine zubereiten?

Für die Zubereitung einer Aubergine im Backofen halbierst du sie zunächst längs und ritzt das Fruchtfleisch mit einem scharfen Messer rautenförmig ein, ohne die Schale zu durchschneiden. Anschließend pinselst du die Hälften großzügig mit Olivenöl ein.

Danach schiebst du die Auberginenhälften mit der Schnittseite nach oben bei 200 °C Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Ofen. Nach etwa 25 Minuten ist das Fruchtfleisch weich und leicht gebräunt.

Für besonders cremige Ergebnisse – etwa für Baba Ghanoush oder Auberginencreme – verlängerst du die Backzeit auf 35 Minuten, bis sich das Fruchtfleisch leicht auslöffeln lässt.

Unser Fuchs-Gruppe-Tipp: Bestreiche die Auberginenhälften vor dem Backen mit einer Mischung aus Olivenöl, Knoblauchpulver und Kreuzkümmel. Fertiges Gemüse-Gewürz erleichtert die Zubereitung ebenfalls und rundet den Geschmack der Aubergine optimal ab.

Wie gelingt auf dem Grill die richtige Zubereitung von Auberginen?

Beim Grillen schneidest du die Aubergine anfangs in 1 bis 2 cm dicke Auberginenscheiben. Diese pinselst du vor dem Grillen mit einer Marinade aus Olivenöl, Knoblauch, Thymian und Rosmarin ein.

Die Kochzeit der Aubergine auf dem Grill beträgt 10 bis 15 Minuten bei mittlerer Hitze, wobei die Auberginenscheiben nach 5 bis 7 Minuten gewendet werden.

Wenn sich deutliche Grillstreifen zeigen und das Fruchtfleisch leicht nachgibt, ist deine gegrillte Aubergine fertig.

Tipp: Die gegrillten Auberginenscheiben direkt nach dem Grillen mit einem Spritzer Zitronensaft beträufeln - das hebt das rauchige Aroma zusätzlich hervor.

Was kann man tun, wenn die Aubergine beim Zubereiten matschig wird?

Wird die Aubergine direkt ohne Vorbehandlung in die Pfanne gegeben, tritt Wasser aus, das Fruchtfleisch fällt zusammen und die Konsistenz wird weich statt knusprig. Um das zu verhindern und stattdessen eine goldbraune, aromatische Struktur zu erhalten, helfen drei einfache Tricks:

  1. Vorher salzen – 30 Minuten mit Salz bestreuen, Flüssigkeit entzieht sich, dann abtupfen

  2. Hohe Hitze verwenden – die Pfanne stark vorheizen, damit die Oberfläche sofort anröstet

  3. Nicht zu viele Auberginenscheiben gleichzeitig – Überfüllung senkt die Temperatur und führt zum Dünsten statt Braten

Die Kombination aus Salzen und hoher Hitze liefert die besten Ergebnisse: Die Aubergine wird außen knusprig und bleibt innen weich, ohne übermäßig Fett aufzunehmen.

Muss man die Aubergine zubereiten oder kann man sie roh essen?

Die Aubergine roh zu essen, ist für echten Genuss nicht zu empfehlen.

Dass sie in der Küche fast ausschließlich gegart serviert wird, hat vor allem geschmackliche Gründe: Im rohen Zustand ist das Fruchtfleisch schwammig, zäh und geschmacklich wenig überzeugend.

Erst durch das Braten, Grillen oder Backen bricht die Zellstruktur auf. So entfaltet die Aubergine ihre wunderbar cremige Konsistenz und kann die Aromen von Gewürzen und Öl perfekt aufnehmen. Schale und Kerne kannst du nach dem Garen einfach mitessen.

Welche Gewürze sollte ich bei der Zubereitung von Aubergine verwenden?

Typische Würzmittel bei der Zubereitung von Auberginen sind mediterrane Gewürze wie Knoblauch und Kräuter der Provence sowie orientalische Gewürze wie Kreuzkümmel und Koriander. Auch asiatische Gewürze wie Ingwerpulver oder Chilipulver harmonieren hervorragend mit dem Gemüse.

  • Mediterrane Gewürze (z. B. Knoblauch, italienische Kräuter und Kräuter der Provence): Die erdigen, leicht harzigen Aromen dieser Kräuter ergänzen den dezenten Eigengeschmack der Aubergine ideal. Zugleich unterstreichen sie die cremige Konsistenz des gebratenen oder gegrillten Fruchtfleischs.

  • Orientalische Gewürze (z. B. Kreuzkümmel, Curry-Pulver, Paprikapulver, Cayennepfeffer und Koriander): Die warmen, leicht rauchigen Aromen dieser Gewürze harmonieren besonders gut mit geschmorter Aubergine und Auberginencreme. Sie heben die natürliche Süße der Aubergine hervor und verleihen ihr Tiefe.

  • Asiatische Gewürze (z. B. Ingwer, Chili, Sternanis und Sojasoße): Die Kombination aus Umami, Schärfe und frischen Noten passt hervorragend zur weichen Konsistenz der Aubergine. Besonders bei hoher Hitze im Wok gebraten entsteht ein intensives, leicht karamellisiertes Aroma.

Zubereitung von Auberginen – die wichtigsten Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten rund um die Zubereitung von Auberginen haben wir die folgend zusammengefasst.

Wie isst man Auberginen am besten?

Iss Aubergine am besten immer gegart – roh ist sie schwammig und geschmacklos. Erst durch Braten, Grillen oder Backen wird sie cremig und aromatisch, etwa als Antipasti, Grillbeilage oder Auberginencreme.

Wie brät man Aubergine am besten?

Schneide die Aubergine in 1 cm dicke Scheiben, salze sie optional 30 Minuten und tupfe sie trocken. Dann bei hoher Hitze mit reichlich Olivenöl 8–12 Minuten braten und einmal wenden – und nicht zu viele Stücke auf einmal in die Pfanne geben.

Soll man Auberginen schälen?

Nein, das ist nicht nötig. Die Schale kannst du nach dem Garen problemlos mitessen. Lediglich für Cremes wie Baba Ghanoush löffelst du das weiche Fruchtfleisch nach dem Backen aus der Schale heraus.

Wie bereite ich Auberginen am besten zu?

Das hängt davon ab, welches Ergebnis du möchtest. Die besten Methoden sind:

  • Braten – knusprig außen, weich innen; ideal für Antipasti oder Salate

  • Backen im Ofen (200 °C, 25–35 Min.) – cremig-weich; perfekt für Moussaka oder gefüllte Auberginen

  • Grillen (ca. 180 °C, 10–15 Min.) – leicht rauchig; ideal als Beilage oder für Auberginencreme

  • Schmoren (20–30 Min.) – sehr weich und soßig; klassisch für Ratatouille oder Curry