Zitronengras verfeinert mit seinen feinen Zitrusnoten vor allem Gerichte der südostasiatischen Küche. Das aromatische Süßgras verleiht besonders Currys, Suppen und Getränken mit seiner unverwechselbaren Frische das gewisse Etwas. Entdecke die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und erfahre, wie du mit Zitronengras einen Hauch von Exotik auf deinen Teller zauberst.
Was ist Zitronengras und woher stammt es ursprünglich?
Zitronengras (Cymbopogon citratus) ist eine immergrüne Pflanze aus der Familie der Süßgräser und ein fester Bestandteil der südostasiatischen Küche. Ursprünglich stammt es aus Ländern wie Thailand, Vietnam, Indien und Sri Lanka. Die schilfartige, sonnenliebende Pflanze kann bis zu 1,5 Meter hoch wachsen und ihre langen, schmalen Blätter geben den charakteristischen Zitrusduft.
Heute wird das Zitronengras weltweit in tropischen und subtropischen Regionen angebaut – in Indien, China, Sri Lanka oder Südamerika.
Wie schmeckt und riecht Zitronengras?
Zitronengras – auch Lemongras, Sereh oder Citronella – begeistert mit einem frisch-zitronigen, leicht bitteren Geschmack, der feine blumige und süßliche Nuancen in sich trägt. Verantwortlich für dieses charakteristische Aroma ist das ätherische Öl Citral, das beim Zerkleinern der Stängel freigesetzt wird. Anders als Zitronen bringt das Zitronengras jedoch keine ausgeprägte Säure mit, sondern lediglich das zitronige Aroma.
Denn: Auch wenn es geschmacklich an Zitrone erinnert, steht das Gras in keinerlei botanischem Verwandtschaftsverhältnis zu den gelben Früchten.
Der Duft ist ebenso erfrischend wie der Geschmack – mit Anklängen von Rosenduft und einer feinen Bitternote. Trotz seiner intensiven Würzkraft harmoniert Zitronengras wunderbar mit anderen Zutaten und Gewürzen.
Im Handel ist es in verschiedenen Formen erhältlich: frisch, getrocknet, geschnitten, gefriergetrocknet oder gemahlen in Pulverform.
Wie vielfältig kann man mit Zitronengras würzen?
Viele Gerichte – sowohl herzhafte als auch süße Speisen – verdanken ihre frische, exotische Note dem Zitronengras. Besonders in der südostasiatischen Küche ist das zitronige Süßgras unverzichtbar.
Typische Zutaten, mit denen Zitronengras kombiniert wird:
In Fleischgerichten: Besonders Geflügel und helles Fleisch wie Huhn oder Pute profitieren von der frischen Zitronengrasnote – etwa in Currys oder als Marinade.
- Mit Fisch und Meeresfrüchten: Ideal zum Aromatisieren von Suppen, Soßen oder gegrilltem Fisch.
- Mit asiatischen Spezialitäten: Zitronengras verfeinert Currys, Wok-Gerichte und Suppen auf Basis von Kokosmilch.
- In Reis- und Nudelgerichten: Eine kleine Menge Zitronengras sorgt für einen exotischen Akzent in klassischen Beilagen.
- In Getränken: Als Zutat in Tees, Eistees oder Limonaden sorgt Zitronengras für eine belebende Frische.
- In Desserts: Fein dosiert passt es auch zu Backwaren, Konfekt, Eis oder cremigen Desserts.
Richtig kombiniert, bringt Zitronengras erfrischende Abwechslung auf den Teller – oder ins Glas.
Wie verwendet man Zitronengras in der Küche richtig?
Aufgrund des intensiven Aromas sollte das Zitronengras, auch Lemongras genannt, sparsam dosiert werden, um andere Geschmacksnoten nicht zu überdecken. Bereits kleine Mengen reichen aus, um Gerichten eine exotische Frische zu verleihen.
Besonders gut harmoniert Zitronengras mit typischen Gewürzen der asiatischen Küche, wie:
- Ingwerpulver: für eine frische Schärfe
- Koriander-Gewürz: für eine aromatische, leicht nussige Note
- Chilipulver oder Chiliflocken: für eine pikante Schärfe mit exotischem Twist
Für Einsteiger empfehlen sich die klassischen Gerichte wie Currys, Suppen oder Soßen mit Kokosmilch – in ihnen entfaltet sich das Zitronengras-Aroma besonders harmonisch und rundet die Komposition ab.
Welche Alternativen gibt es für Zitronengras?
Was tun, wenn Zitronengras nicht zum Würzen verfügbar ist? Hier einige Alternativen:
- Gemahlene Zitronenschale oder Zitronenmelisse: Beide bringen eine vergleichbare Frische, wirken jedoch milder und weniger komplex. Die Zitronenschale eignet sich hervorragend für Currys, Fischgerichten und asiatische Dips. Die Melisse passt zu Tees, hellen Soßen und sommerlichen Desserts.
- Zitronenthymian und Zitronenverbene: Diese Kräuter eignen sich dank ihres ähnlichen Geschmacks ebenfalls als Ersatz, besonders in leichten Suppen, Kräutermischungen oder Getränken.
Allerdings bleibt frisches Zitronengras das Original mit dem intensivsten Aroma.
Wie bewahrt man Zitronengras richtig auf?
Richtig gelagert bleibt Zitronengras lange frisch und aromatisch:
- Frische Halme: in feuchtes Küchenpapier wickeln und im Gemüsefach des Kühlschranks lagern – so hält es einige Wochen.
- Einfrieren: in Gefrierbeuteln oder -boxen verpackt, bleiben saubere, trockene Stängel mehrere Monate haltbar.
- Trocknen: im Backofen bei 50 °C Umluft und leicht geöffneter Tür langsam trocknen, um das Aroma zu bewahren.
- Getrocknete oder gemahlene Varianten: am besten luftdicht und lichtgeschützt aufbewahren, damit das frische Zitronenaroma erhalten bleibt.
Tipp: Aromadichte Behälter und ein dunkler, vor Sonnenlicht und Wärme geschützter Ort sind die besten Voraussetzungen für einen lang anhaltenden Genuss.
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