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Was ist Piment?
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Piment vereint die Aromen von Nelke, MuskatnussZimt und Pfeffer in einer einzigen Beere. Erfahre hier alles über Herkunft, Geschmack und Verwendung des vielseitigen Gewürzes, das sowohl für deftige Wildgerichte als auch in der Weihnachtsbäckerei verwendet wird. Tauche ein in die Welt des Piments und entdecke, was ihn so besonders macht!

Was ist Piment?

Piment, auch bekannt als „Allgewürz“, „Neugewürz“ oder „Nelkenpfeffer“, sind die getrockneten, unreifen Pimentbeeren des immergrünen Pimentbaums „Pimenta dioica“ aus der Familie der Myrtengewächse. Diese kleinen, rötlich-braunen Köstlichkeiten sind ein wahres Geschmackswunder, das in keiner gut sortierten Gewürzsammlung fehlen sollte. Die runden Pimentbeeren werden getrocknet und entweder im Ganzen oder gemahlen als Gewürz verwendet.

Woher stammt der Nelkenpfeffer?

Als Christoph Kolumbus die Antillen erkundete, entdeckte er nicht nur einen neuen Kontinent, sondern auch rotbraune Beeren. Diese hielt er fälschlicherweise für Pfeffer – ein kostbares Gut, damals so wertvoll wie Gold. So bekam das Gewürz seinen irreführenden Namen: Piment, vom spanischen „pimienta" für Pfeffer. 

Heute wird Piment hauptsächlich in Jamaika angebaut – daher auch der Name „Jamaikapfeffer“, unter dem Piment ebenfalls bekannt ist –, und darüber hinaus in Mexiko, Honduras, Guatemala sowie Brasilien. Für die Gewinnung des Gewürzes werden die Früchte in unreifem Zustand per Hand gepflückt und in der Sonne getrocknet, wobei sie ihre charakteristische rotbraune Färbung annehmen. 

Wie schmeckt Piment und welche Aromen hat es? 

Piment-Gewürz ist ein wahres Geschmackswunder unter den Einzelgewürzen. Es vereint die Aromen verschiedener Gewürze in einer einzigen Beere – daher auch der Name Allgewürz. Feinschmecker*innen erkennen darin Noten von Nelke, Muskatnuss, Zimt und Pfeffer. Der Geschmack ist süßlich-herb mit einer angenehmen, dezenten Schärfe. 

Achtung: Genau wie Gewürznelken sorgt Piment für ein leichtes Taubheitsgefühl auf der Zunge – das liegt am ätherischen Öl Eugenol, das sowohl in Piment als auch in Nelken enthalten ist. Dieses Pimentöl ist der wichtigste Geschmacksträger und macht bis zu 5 % des Gewichts der getrockneten Beeren aus. 

Wie wird Piment in der Küche richtig verwendet? 

Du kannst das Neugewürz als ganze Beeren oder in gemahlener Form verwenden. Die ganzen Pimentkörner eignen sich hervorragend für eine längere Kochzeit in Schmorgerichten, Suppen oder Eintöpfen. Sie geben ihr Aroma langsam ab und lassen sich vor dem Servieren leicht entfernen. Tipp: Röste ganze Pimentkörner kurz in der Pfanne an, um ihr Aroma zu intensivieren. Gemahlener Piment hingegen entfaltet sein Aroma schneller und intensiver. Verwende ihn daher sparsam und gib ihn eher gegen Ende des Kochvorgangs hinzu. Die Devise lautet: Lieber noch mal nachwürzen als zu viel Piment im Essen! 

Welche Gerichte lassen sich besonders gut mit Nelkenpfeffer würzen? 

Das süßlich-herbe und leicht scharfe Aroma von Piment passt perfekt zu 

  • deftigen Fleisch- und Wildgerichte wie Lamm, Gulasch und Schmorbraten 
  • Marinaden für verschiedene Fleischsorten 
  • winterlichen Gerichten und Eintöpfen 
  • Weihnachtsbäckerei wie Lebkuchen, Spekulatius und Früchtebrot 
  • Kompott aus Äpfeln, Pflaumen oder Zitrusfrüchten und 
  • Glühwein, Punsch und selbstgemachten Likören 

Welche Gewürze werden häufig mit Piment kombiniert? 

Piment harmoniert wunderbar mit Gewürzen, die ein ähnliches Aroma haben. Diese bewährten Kombinationen bereichern deine Gerichte mit komplexen Geschmacksnuancen: 

  • Gewürznelken: verstärken die würzig-süßliche Note und runden das Eugenol-Aroma 
  • Zimt: ergänzt die wärmende Komponente und bringt zusätzliche Süße ins Spiel 
  • Muskatnuss: addiert eine nussige Tiefe und unterstützt die komplexen Aromen Pfeffer: intensiviert die leichte Schärfe von Piment und sorgt für mehr Würztiefe 
  • Ingwerpulver: bringt eine erfrischende Schärfe und exotische Note in die Kombination 
  • Lorbeerblätter: ergänzt mit seinem herb-würzigen Aroma deftige Gerichte 

In der Weihnachtsbäckerei wird Nelkenpfeffer oft mit Gewürzmischungen kombiniert, die Kardamom, Anis-Gewürz und Sternanis enthalten. Für herzhafte Gerichte wie Ragouts oder Schmorbraten empfehlen wir eine Mischung aus Piment, WacholderbeerenLorbeer und einer Prise Rosmarin. Auch mit Begleitern wie Fenchel-GewürzBasilikum-Gewürz und Salbei-Gewürz lässt sich Piment hervorragend kombinieren. Probiere es selbst aus und entdecke deine persönliche Lieblingskombination! 

Ein kulinarischer Geheimtipp ist das Viergewürz, auch Quatre Épices genannt – eine traditionelle Gewürzmischung aus der französischen Küche. Die klassische Mischung besteht meist aus Pfeffer, Ingwer, Muskatnuss und Gewürznelken. In vielen Rezepten wird jedoch auch Piment als fünfte Komponente hinzugefügt, was dem Ganzen eine besonders harmonische Tiefe verleiht und perfekt zu Wild, Pasteten und kräftigen Eintöpfen passt. 

Was ist der Unterschied zwischen Pfeffer und Nelkenpfeffer? 

Obwohl Piment aufgrund seiner Geschichte oft mit Pfeffer in Verbindung gebracht wird, unterscheiden sich diese beiden Gewürze grundlegend voneinander. Botanisch gesehen gehört Piment zur Familie der Myrtengewächse und wird vom immergrünen Pimentbaum „Pimenta dioica“ gewonnen, während Pfeffer von der kletternden Pfefferpflanze „Piper nigrum“ aus der Familie der Pfeffergewächse stammt. 

 Noch deutlicher wird der Unterschied im Geschmacksprofil: Während Pfeffer mit seiner direkten und charakteristischen Schärfe überzeugt, beeindruckt Piment durch seine komplexe Aromenwelt, die an Nelken, Zimt, Muskatnuss und nur leicht an Pfeffer erinnert. Diese unterschiedlichen Geschmacksprofile spiegeln sich auch in der Verwendung wider: Pfeffer ist universeller einsetzbar und wird vorwiegend für herzhafte Speisen verwendet, während Piment sowohl in süßen Backwaren wie Lebkuchen als auch in deftigen Eintöpfen und winterlichen Gerichten seine aromatischen Stärken ausspielt. 

Wie sollte man das Piment-Gewürz richtig aufbewahren?

 Für eine optimale Haltbarkeit solltest du Piment dunkel, trocken und vor allem luftdicht verschlossen aufbewahren. Ganze Pimentkörner können so über mehrere Monate ihr Aroma bewahren, während gemahlener Piment schneller an Würzkraft verlieren kann. Am besten bewahrst du Piment daher in einem verschließbaren Glasgefäß auf, um das Aroma bestmöglich zu erhalten. 

Woran erkennst du gute Piment-Qualität? 

Hochwertiges Piment-Gewürz zeichnet sich durch gleichmäßige Größe, eine rötlich-braune Farbe und keinerlei Verfärbungen aus. Der Duft sollte intensiv und aromatisch sein und deutlich an Nelken erinnern. Achte beim Kauf darauf, dass die Pimentkörner nicht zu trocken oder ausgeblichen aussehen – das deutet auf überlagerte Ware hin. 

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