Kerbel ist ein aromatisches Würzkraut mit charakteristischem Anis-Geschmack aus der Familie der Doldenblütler. Das auch als „Französische Petersilie“ bekannte Kraut wird hauptsächlich zum Würzen von Suppen, Soßen und Eierspeisen verwendet.
Was ist Kerbel-Kraut und woher stammt es?
Das Würzkraut Kerbel (Anthriscus cerefolium) gehört botanisch zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist dadurch mit anderen bekannten Küchenkräutern wie Petersilie-Gewürz, Dill-Kräutern und Fenchel-Gewürz verwandt.
Die einjährige Pflanze hat ihren Ursprung im südlichen Russland und in Westasien, von wo aus sie sich über den gesamten europäischen Raum verbreitete. Bereits die alten Römer schätzten das Kerbel-Kraut und brachten es auf ihren Feldzügen nach Mitteleuropa.
Seit dem Mittelalter wird Kerbel in europäischen Klostergärten angebaut und hat sich seitdem einen Namen in der Kräuterküche gemacht. Besonders in der französischen Küche erlangte es Berühmtheit als Inhaltsstoff der klassischen „Fines Herbes“ und der „Kräuter der Provence“.
Wie schmeckt Kerbel-Gewürz?
Kerbel weist ein anisartiges Aroma aus, das auch an Fenchel erinnert. Der milde, aber dennoch ausgeprägte Geschmack hat Ähnlichkeiten mit leichten Nuancen von Petersilie und bildet die ideale Balance zu süßlichen Aromen. Der Vorteil von getrocknetem Kerbel: ein konzentrierteres, zugleich dezenteres Aroma, der deine Speisen verfeinert – und nicht dominiert.
Wofür wird Kerbel in der Küche verwendet?
Kerbel-Gewürz wird vor allem in der französischen und der deutschen Küche verwendet, dient aber zugleich in anderen Gerichten und auch in Gewürzmischungen als milder Begleiter. In den folgenden Mischungen und Speisen sollte Kerbel nicht fehlen:
In der französischen Küche:
- In Fines Herbes (eine klassische Kräutermischung)
- In Kräutern der Provence
In der deutschen Küche:
- In Frankfurter Grüne Soße – zusammen mit anderen aromatischen Kräutern – zu kaufen sind diese natürlich ebenfalls in unserem Onlineshop
- In Kerbelsuppe
Allgemeine Verwendung:
- In Eierspeisen (Omeletts, Rührei, Quiche)
- In hellen Soßen zu Fisch und Geflügel – hervorragend kombinierbar mit Fischgewürz und Geflügelgewürz
- Als Gewürz für Salate und Dressings sowie in Kräuterbutter
- In Kartoffelsalaten und auf Petersilienkartoffeln
- In Kerbelsoßen für Spargelgerichte und Frühlingsgemüse
- Als Suppengewürz (Kerbelsuppe, Frühlingssuppe)
Wie würzt man richtig mit Kerbel-Gewürz?
Kerbel solltest du erst kurz vor Ende der Garzeit zu warmen Gerichten geben, da das Aroma bei Hitze schnell verfliegt. Bei Suppen und Soßen empfiehlt die Fuchs Gruppe daher, einen Teil des Kerbels bereits während des Kochens und einen weiteren Teil erst beim Anrichten hinzuzufügen. Kerbel harmoniert hier übrigens besonders gut mit milden Begleitern wie Dill, Petersilie-Gewürz, Kresse und Borretsch.
Faustregel zur Dosierung: Bei getrocknetem Kerbel etwa einen Teelöffel des gerebelten Kerbels für vier Portionen Suppe oder Soße anwenden.
Wie kannst du Kerbel richtig aufbewahren?
Getrockneten Kerbel solltest du stets in luftdichten Behältern an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren, um das Aroma optimal zu erhalten. Wenn du Anzeichen von Verfärbung, Welken oder gar Schimmel bemerkst, entsorgst du das Würzkraut am besten. Ein Qualitätsverlust zeigt sich auch, wenn das typische Anis-Aroma kaum noch wahrnehmbar ist. In diesem Fall ist es Zeit, deinen Vorrat zu erneuern, um wieder in den vollen Genuss des feinen Kerbel-Krauts zu kommen.
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