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Frische Basilikumblätter und getrocknete Basilikumwürze auf Steinuntergrund, ideal für mediterrane Gerichte

Sattgrüne, herrlich duftende Blätter auf einer Platte mit Tomate-Mozzarella, ein köstliches Pesto zur Pasta oder der aromatische Kick in Dips und Quark: Basilikum hat sich in der Küche als echtes Multitalent etabliert und gehört zur Grundausstattung eines jeden Gewürzregals. Erfahre, was Basilikum so besonders macht, woher es stammt und wie du deine Basilikumpflanze bestmöglich hegst und pflegst.

Was ist Basilikum und woher stammt das Königskraut? 

Heutzutage wird das sonnenliebende Kraut vorrangig im Mittelmeerraum, besonders in Frankreich und Italien kultiviert. Sein Ursprung wird allerdings in den tropischen Regionen, besonders in Indien und Westasien vermutet. Von dort aus trat es seine beeindruckende Reise um die Welt an. Heute ist das Basilikum-Gewürz aus der mediterranen Küche kaum mehr wegzudenken. Botanisch gehört Basilikum zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) – ebenso wie ThymianOregano oder Bohnenkraut

Typische Merkmale der Basilikumpflanze sind

  • vierkantige Stängel,
  • sattgrüne, aromatische Blätter,
  • ein hoher Gehalt an ätherischen Ölen, 
  • die für das intensive Aroma sorgen und
  • dicht wachsende Blattpaare, die das charakteristische Aussehen der Pflanze prägen.

Doch wie kam das Basilikum zu seinem königlichen Namen? Das Wort „Basilikum“ leitet sich vom griechischen „basileus“ ab, was so viel wie „König“ bedeutet. Daher auch der Beiname „Königskraut“ – ein Titel, der bei so viel Geschmack, Vielseitigkeit und mediterranem Charme mehr als verdient ist.

Thai, Genoveser oder Zitrone – welche Basilikumsorten sind besonders beliebt?

Weltweit gibt es sage und schreibe über 60 Basilikumarten, die sich in Duft, Blattfarbe, Form und Aroma unterscheiden: von klassisch bis überraschend zimtig oder zitronig. 

Die beliebtesten Sorten für Küche, Balkon und Garten sind:

  • Genoveser Basilikum (Ocimum basilicum): Die wohl bekannteste Sorte mit großen, hellgrünen Blättern und dem typischen Aroma. Der Klassiker für Pesto alla Genovese, Tomate-Mozzarella oder vollmundige Pastagerichte.
  • Thai-Basilikum (Horapa): Diese exotische Sorte erinnert geschmacklich an Anis und Lakritz, mit einer leicht pfeffrigen Note. Sie eignet sich ideal für asiatische Rezepte wie Currys und Wok-Gerichte. Seine schmaleren, dunkleren Blätter an violett farbigen Stielen unterscheiden sich deutlich vom Genoveser Basilikum. 
  • Rotblättriges Basilikum (Dark Opal): Die tiefviolette bis purpurfarbene Blattfärbung ist ein echter Hingucker. Der Geschmack? Etwas herber und intensiver als der des grünen Verwandten.
  • Zitronenbasilikum: Diese Sorte überzeugt mit einem frischen, zitronigen Aroma, das sich besonders gut in sommerlichen Salaten, Bowls oder als Topping auf Fischgerichten macht. Im späten Sommer sprießen an der Pflanze kleine weiße Blüten, die einen feinen Zitronenduft verströmen. 

Du bekommst von Basilikum einfach nicht genug? Dann lohnt sich ein Blick auf diese besonderen Basilikumsorten:

  • Zimtbasilikum: Wie der Name verrät sticht diese besondere Basilikumsorte durch ihre feine Zimtnote heraus – ideal für Desserts oder süß-pikante Gerichte.
  • Strauchbasilikum: Besonders robust, mit kleinem, buschigem Wuchs – perfekt für Balkon oder Garten.
  • Griechisches Basilikum: Diese Basilikumsorte hat kompakte Blätter, ein intensives Aroma und ist vielseitig einsetzbar.

Wie pflegt man eine Basilikumpflanze, damit sie üppig und gesund wächst? 

Basilikum ist etwas empfindlich, aber mit dem idealen Standort und der richtigen Pflege wird aus einer kleinen Pflanze schnell ein duftender Mini-Dschungel auf Fensterbank oder Balkon.

Warm, sonnig und windgeschützt sollte es sein, denn eine Basilikumpflanze liebt einen hellen Platz mit mindestens 5 bis 6 Sonnenstunden täglich. Vermeide als Stellplatz zugige Ecken oder schattige Küchenfenster. Im Freien darf die Pflanze auf dem Balkon oder im Garten stehen – aber bitte erst nach den Eisheiligen. 

Basilikum mag es gleichmäßig feucht, aber auf keinen Fall nass. Die empfindlichen Wurzeln reagieren schnell auf Staunässe – und auch die Blätter sollten beim Bewässern trocken bleiben. 

  • Immer direkt auf die Erde gießen 
  • Staunässe im Topf vermeiden (z. B. durch eine Drainageschicht)
  • An heißen Tagen lieber morgens und abends in kleinen Mengen wässern

Nährstoffreiche Erde und ein wenig Dünger verlängern die Lebensdauer – und damit auch die Freude an einer Basilikumpflanze. 

Unser Tipp: Verwende am besten speziellen Kräuterdünger, den du in flüssiger Form erwerben kannst. Ergänze dein Gießwasser im Frühling und im Sommer für Basilikum im Topf alle ein bis zwei Wochen mit dem Dünger. Basilikum im Garten solltest du alle paar Wochen zusätzlich düngen. 

Und wie sät man Basilikum selbst aus? Das Königskraut ist ein Lichtkeimer und kann ab März auf der Fensterbank in kleinen Töpfchen vorgezogen werden. Die Samen sollten dabei nur leicht auf feuchte Erde gedrückt, aber nicht bedeckt werden. 

Unser Tipp: Wer kennt das nicht? Der im Supermarkt gekaufte Basilikum lässt nach ein paar Tagen traurig die Blätter hängen. Durch Teilen und Umtopfen in nährstoffreichere Erde sowie ein regelmäßiges Zurückschneiden entwickeln sich kräftige, buschige Pflanzen. Außerdem lassen sich neue Pflanzen aus Stecklingen ziehen, indem man die jungen Triebe in Wasser stellt, bis sich Wurzeln bilden, die danach eingepflanzt werden können. 

Wie schneidet und erntet man Basilikum richtig?

Ernten wie ein Profi – das ist beim Basilikum gar nicht so schwer. Mit der richtigen Technik bleibt die Pflanze nicht nur gesund, sondern wächst auch voller und wird aromatischer.

Unsere Tipps zum Ernten und Schneiden: 

  • Triebspitzen immer über einer Blattachsel abschneiden – also dort, wo zwei kleine Blätter aus dem Stängel wachsen
  • Nicht einzelne Blätter zupfen, sondern ganze Triebe entfernen – das fördert die Verzweigung 
  • Je öfter du erntest, desto stärker wächst er nach – eine regelmäßige Zurückschneiden bringt mehr Fülle 
  • Am besten wird Basilikum am Morgen geerntet, da die ätherischen Öle zu diesem Zeitpunkt besonders intensiv sind. 

Und was ist mit den Blüten? Sobald Basilikum zu blühen beginnt, steckt er seine Kraft in die Blütenbildung – das kann für einen bitteren Geschmack sorgen und das Aroma der Blätter beeinträchtigen. Deshalb: Blüten regelmäßig abknipsen – für mehr Freude an einer frischen, kräftigen Basilikumpflanze. 

Wie verwendet man Basilikum als Küchen-Allrounder?

Ob herzhaft oder süß – Basilienkraut ist in der Küche ein echter Tausendsassa und in unzähligen Gerichten rund um den Globus beliebt.

Klassiker der italienischen Küche:

  • Pesto alla Genovese aus Basilikum, Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl
  • Caprese – die perfekte Kombi aus Tomaten, Mozzarella, Olivenöl und frischem Basilikum 
  • Pizza, Pasta, Bruschetta & Co. – auch dort darf das grüne Blatt nicht fehlen 

Frisches oder getrocknetes Basilikum verfeinert ebenso hervorragend Salate, Suppen, Soßen und Fleischgerichte. Besonders harmonisch schmeckt das „Königskraut“ in Kombination mit Tomaten, Knoblauchpulver, Olivenöl und mediterranem Gemüse. Und Basilikum-Butter als Topping auf Grillgemüse oder Bruschetta bringt die Aromen Italiens direkt nach Hause. 

Exotisch würzen in der asiatischen Küche: Mit Thai-Basilikum lassen sich Currys, Wok-Gerichte und Glasnudel-Bowls aromatisch abrunden. Oder wie wäre es mit Basilikum-Pesto der besonderen Art? Mit Cashews oder Zitrone lässt sich der grüne Dip leicht aufpeppen. 

An heißen Sommertagen sorgt Basilikum-Zitronen-Eis für eine kreative Erfrischung, ebenso eine selbst gemachte Basilikum-Limonade.

Rezeptidee

  • Ein paar Zweige frischen Basilikums 
  • Saft von 2 bis 3 Zitronen 
  • 1 bis 2 EL Honig oder Zucker 
  •  1 Liter sprudelndes Mineralwasser 

Mischen, etwas ziehen lassen und vor dem Servieren mit Eiswürfeln und Zitronenscheiben verfeinern. Wohl bekomm’s. 

Wie unterscheidet sich frischer von getrocknetem Basilikum? 

Frisch vom Strauch oder doch lieber als fertiges Basilikum-Kraut aus dem Gewürzregal? Beide Varianten haben ihre Stärken – es kommt nur darauf an, wofür du es brauchst. 

Frisches Basilikum besitzt ein herrlich duftendes, leicht süßliches Aroma und ist damit ideal für kalte Speisen, Salate, Dips und als Topping. Getrocknetes Basilikum hingegen ist intensiver und herber im Geschmack und wird gerne in Soßen, Eintöpfen und warmen Gerichten verwendet. 1 TL getrocknetes Basilikum entspricht dabei etwa 1 EL frischer Blätter.

Gefriergetrocknetes Basilikum ist eine besonders aromaschonende Variante, da ätherische Öle und Geschmack weitgehend erhalten bleiben. Ein weiterer Vorteil ist die längere Haltbarkeit. 

Ob frisch gezupft oder getrocknet – mit Basilikum bringst du immer die richtige Würze, Frische und mediterrane Lebensfreude auf deinen Teller. Im Fuchs-Gruppe-Onlineshop findest du eine große Auswahl an Basilikum-Gewürzen – finde deine Favoriten und bestelle dir Basilikum mit nur wenigen Klicks direkt zu dir nach Hause.